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Bafög-Höhe und Anrechnung Kindergeld

15.06.2018 10:47 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Ich verdiene p.a. brutto 70.000.-€, mein Ex-Mann 80.000.-€ brutto p.a. Damit wird unsere Tochter wohl kein Bafög erhalten.

Unsere Tochter wird bald studieren und dann am Studiumsort eine eigene Wohnung beziehen. Sie ist in der Krankenversicherung kostenlos bei mir Familien-mitversichert.

Welchen Unterhalt müssen wir unserem Kind ab Studienbeginn bezahlen?

Der Bafög-Höchstsatz liegt ja bei 735.-€

Wäre folgende Rechnung richtig?

735.-€ Höchstsatz
./. 86.-€ Zuschuss KV/PV
./.194.-€ Kindergeld (unser Kind erhält das Kindergeld mit Studienbeginn aufs Konto)
.........................................
455.-€ Unterhalt

Unterhalt von mir: 227,50
Unterhalt von Exmann: 227,50
Anmerkung: Mein Exmann und ich sind uns einig, dass jeder die Hälfte des Unterhaltes zahlt.

Ist diese Rechnung richtig? Hat unser Kind noch andere Ansprüche gegen uns?


Sehr geehrter Ratsuchender,



Ihre Berechnung ist fast zutreffend:


In der Regel kann der Student mit eigenem Hausstand 735,00 € monatlich als Unterhalt von den Eltern verlangen, da dieses eben dem Regelsatz der Düsseldorfer Tabelle entspricht.


In diesen 735,00 € sind die Kosten für die Kranken- und Pflegeversicherung der Studierenden und eventuelle Studiengebühren aber nicht enthalten, so dass Sie also auch die 86,00 € Zuschuss nicht abziehen können, selbst wenn das Kind kostenlos mitversichert ist.


Abzuziehen ist aber das Kindergeld, wenn es denn an das Kind auch tatsächlich ausgezahlt wird. Unterstellt man dieses, wären 541,00 € an das Kind zu zahlen, also 270,50 € pro Elternteil aufgrund der getroffenen Einigung.


Studiengebühren wären ebenfalls zu zahlen, möglicherweise auch künftiger Sonderbedarf, der also nicht laufend anfällt wie z.B. Brille, notwendige Arztkosten, die die KK nicht übernimmt, Umzugskosten.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

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