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Auto nach der Reparatur nicht so wie verbeinbart

| 11.06.2009 08:44 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Hallo,

Ich hatte an meinem Auto zwei Unfallschäden, ein erheblichen Frontschaden und einen leichten Seitenschaden.
Der Inhaber eines Karosserie und Lackierzentrums (auch Sachverständiger) hat sich den Wagen zweimal angeschaut bevor wir uns einig wurde über die Reparaturkosten. Es wurde ein Pauschalpreis ausgemacht. Dafür sollte er den Frontschaden mit neuen Teilen beheben und den Seitenschaden instand setzen und die Fahrertür austauschen.
Alles wurde mündlich ausgemacht. Der Wagen wurde von der Werkstatt abgeholt und war jetzt über drei Wochen in Reparatur.

Als ich gestern den Wagen abholte bemerkte ich dass die Frontscheinwerfer unterschiedlich waren. Die eine Seite hatte er gar nicht ausgetauscht und auf der anderen Seite hat er einen klaren Scheinwerfer eingebaut. Mein Auto hatte aber dunkele Scheinwerfer. Ich machte ihn darauf Aufmerksam. Und bekam die Antwort das mein Scheinwerfer nicht mehr lieferbar ist und das jetzt nun mal so ist. (nach Rücksprache mit Opel sind die Scheinwerfer auf jeden Fall lieferbar)

Zuhause bemerkte ich dann weitere Mängel ….der Seitenschweller auf der einen Seite wurde nicht richtig montiert und im Motorbereich hat er einfach ein den alten Ventilator eingebaut wo der Rahmen schon defekt ist ( gebrochen). Er funktioniert zwar aber es ist optisch einfach defekt.

Auch die Fahrertür wurde nicht wie vereinbart ausgetauscht sondern Instand gesetzt und Lackiert. Sein Argument darauf war einfach „sonst hätte er den Preis nicht halten können.

Ich habe leider nichts schriftlich außer die Rechnung auf der einige Sachen gar nicht aufgeführt sind (z.b. Scheinwerfer) . Er hat den einen Termin mit meinem Mann gehabt und den anderen mit mir.

Wie kann ich jetzt verfahren? Soll ich Ihn auffordern die Mängel zu beseitigen?

Eine mündliche Vereinbarung gilt doch genauso wie eine schriftliche oder ?

Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworten:

Da nach Ihren Schilderungen offensichtlich Mängel an der durchgeführten Reparatur vorliegen, sollten Sie diese Punkte im Einzelnen schriftlich aufführen und den Gegner zur Beseitigung auffordern.

Dabei sollten Sie eine angemessene Frist setzen mit dem Hinweis, dass Sie nach ergebnislosem Ablauf dieser Frist die Mängel in einer anderen Werkstatt beheben lassen und die dabei entstehenden Kosten mit der ausstehenden Rechnung verrechnen bzw. von ihm einfordern werden.

Ein Reparaturauftrag braucht nicht schriftlich zu erfolgen, allerdings leidet die Beweisbarkeit von Vereinbarungen natürlich sehr, wie Sie jetzt ja selber feststellen müssen.

Im Streitfall vor Gericht müssten Sie entsprechende mündliche Abreden beweisen, wenn Sie daraus Reche herleiten wollen, z.B.
"Frontschaden mit neuen Teilen beheben".
Gelingt Ihnen dies nicht, wird das Gericht lediglich prüfen, ob die tatsächlich durchgeführte Reparatur mangelfrei ist oder nicht.


Für eine weitergehende Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 11.06.2009 | 09:18

Guten Morgen,

vielen Dank für die zeitnahe Beantwortung.

Wie sieht es den mit den Scheinwerfern aus ? Darf er einfach ein anderen einbauen so das ich zwei verschiedene habe. Laut dem Opel Händler ist dieses garnicht erlaubt.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.06.2009 | 09:22

Nein, der Einbau zweier unterschiedlicher Scheinwerfer ist nicht erlaubt, die Reparatur ist insoweit mangelhaft.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 13.06.2009 | 10:58

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