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Erfolglose Reparatur beim Auto

09.10.2016 19:50 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Anwälte,

wir haben folgenden Fall. Vor ca. 2 Wochen haben wir unser Auto in Leipzig in einer Werkstatt reparieren lassen. Die Kupplung gab schleifende Geräusche von sich und die Gänge liessen sich schwer einlegen. Laut Werkstattanalyse war das Ausrucklager defekt und es sollte die Kupplung ausgetauscht werden. Die Reparatur kostete uns 450€. Rechnung liegt vor.

Paar Tage nach der Reparatur (wir waren zu Besuch in Berlin) kam das schleifende Geräusch wieder, jedoch unregelmässig und viel leiser als vor der Reparatur. Da wir aus Mannheim kommen und zurückfahren wollten, sind wir um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden nach Leipzig gefahren um herauszufinden was los ist.
Uns wurde versichert, dass alles mit der Kupplung in Ordnung ist. Wir fuhren weiter zu uns nach Hause nach Mannheim. Geplant ist das Auto zu verkaufen. Jedoch wurde das Geräusch der Kupplung immer stärker und die Gänge liessen sich immer schwieriger einlegen. Nach Rücksprache mit der Werkstatt fuhren wir wieder nach Leipzig um das Auto reparieren zu lassen. Hier nahmen wir unseren Garantieanspruch in Anspruch. Die zusätzlichen (und unserer Meinung nach vermeidbaren) Spritkosten ihr Höhe von ca. 100 Euro, die entstanden sind, wollten wir von der Werkstatt zurückerstattet bekommen, da wir ja vor unserer Rückfahrt da waren und die Werkstatt auf den Fehler hingewiesen haben. Der Chef der Werkstatt war so aufgebracht über unsere Forderung, das er patzig wurde und meinem Freund 20€ ins Gesicht schmiss.
Die Kupplung wurde repariert, wobei der daran arbeitende Mechaniker der Werkstatt zugab, dass ein das Aurucklager schief gesessen hat. Jetzt ist mein Freund wieder zurück in Mannheim und die Kupplung macht wieder sehr laute Geräusche. Wir wissen nicht was wir machen sollen. Unseren kompletten Reisepläne werden verzögert, da geplant war das Auto zu verkaufen und dann loszufahren. Da das Auto jetzt in einem kaputten Zustand ist, bekommen wir nicht den Preis den wir in das Auto investiert hatten.
Welche Rechte haben wir in dem Fall? Bekommen wir die Benzinkosten zurückerstattet? Können wir das Auto in einer Werkstatt in Mannheim reparieren lassen und die Kosten von den Leipzigern zurückfordern?
Was ist wenn es sich um einen Einbaufehler handelt oder um eine falsche Diagnose (z.B. das Getriebe ist defekt wodurch die neuen Kupplung immer wieder kaputt geht)?
09.10.2016 | 20:28

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

der Werkstatt ist grundsätzlich zweimal eine Nachbesserung zu gestatten, bevor vom Vertrag zurückgetreten werden kann und auf Kosten der Werkstatt bei einem Dritten repariert werden kann.

Gesetzlich hat er allerdings die Benzinkosten zu tragen, da es auf seinem Verschulden basiert, dass der Mängel immer noch besteht (439 BGB).

Sie sollten ihn daher per Einwurfeinschreiben auffordern, den Mangel zu beseitigen und sein Einverständnis für die Verbringung des Fahrzeuges zu erklären. Tut er das innerhalb von sieben Tagen nicht, können Sie vom Vertrag zurücktreten und das Fahrzeug auf seine Kosten anderweitig reparieren lassen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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