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Auto Verkauf / Tausch privat

26.08.2021 07:47 |
Preis: 50,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

Ich habe im Januar 2020 mein Fahrzeug getauscht / Verkauft gegen ein andres Fahrzeug privat.

Wir haben uns getroffen beide Fahrzeuge könnten begutachtet werden und auch eine Probefahrt wurde gemacht mit beiden Fahrzeugen.
Hatte sogar einen Wagenheber dabei, weil wir die Reifen/Felgen noch tauschten mussten.

Ich hatte das Fahrzeug was ich getauscht habe aus dem Ausland gekauft auch privat. Ich hatte nur die Aussagen vom Verkäufer das der Wagen gut in Schuss sei.

So habe ich ihn auch weiter Verkauft/getauscht.

Juni 2020 kam ein Brief in dem der Käufer behauptet hat das Fahrzeug hat diverse Mängel. Die aber schon bei der Begutachtung und Probefahrt klar zu sehen waren und auch vorhanden waren.

Dann kam er damit das Fahrzeug sei ein Unfallwagen und hat einen Motorschaden. Der Käufer hat das Fahrzeug aber 5000km min, bewegt ohne Probleme.
Es wurde ein Beweisverfahren gemacht und da stellte sich raus das, das Fahrzeug tatsächlich einen Motorschaden hat aufgrund eines nicht richtig eingebauten Schwingungsdämpfer der Kurbelwelle, aber gleichzeit wurde gesagt das Fahrzeug kam beim Sachverständigen an und dieser war schon ausgebaut also kann man den Zeitpunkt bzw die Schuld ja nicht zuweisen da , an dem Fahrzeug vom Käufer schon viel rumgeschraubt wurde.

Desweiteren stellte sich raus das ,es anscheinend ein Unfallwagen ist, da Motorhaube und Kotflügel lackiert wurden und die Stoßstange getauscht wurde. Davon wusste ich aber nicht.
Und im Kaufvertrag würde auch angeben,

Unfallfrei soweit mir bekannt, in meiner Zeit als halter. da ich ja auch davon ausging das es so ist.
Und die Haftung wurde natürlich da Privatkauf auch ausgeschlossen, es handelt sich um einen einfachen ADAC Kaufvertrag für Pkw für privat Personen.

Jetzt die Frage lohnt es sich , mich weiter zu Wehren?
Weil der Motorschaden war bei mir noch nicht, und ja vom Unfall wusste ich auch Nichts

26.08.2021 | 08:31

Antwort

von


(782)
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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage der durch Sie mitgeteilten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

In Ihrem Fall käme es zunächst darauf an, ob der getroffene Haftungsausschluss wirksam ist.

Grundsätzlich müssten Sie über einen derartigen Unfallschaden aufklären. Wenn Sie davon keine Kenntnis haben, dann wäre es ideal, wenn sich aus den Umständen des Verkaufs ergibt, dass Sie darauf hinweisen, dass Sie das Auto aus dem Ausland gekauft haben und dass Sie nur Aussagen zu der Zeit treffen können in der es Ihr Auto war.

Vor diesem Hintergrund besteht zwar grundsätzlich eine Aufklärungspflicht, aber Sie müssen nicht über etwas aufklären, was Sie nicht wissen oder nicht wissen können. Weshalb es nach meiner Einschätzung in der Tat darauf ankommt, wann genau der Schaden eingetreten ist bzw. wann die Teile falsch eingebaut worden sind.

Der Käufer müsste in diesem Fall beweisen, dass der Schaden bereits im Zeitpunkt der Übergabe des Fahrzeugs vorhanden war und dass Sie Ihn darüber entgegen besseres Wissen nicht aufgeklärt haben. Es käme also genau darauf an, wie Sie sich zu etwaigen Vorschäden verhalten haben.

In Ihrem Fall gehe ich aber davon aus, dass es wahrscheinlich sehr schwer werden wird einen Anspruch gegen Sie geltend zu machen. Deshalb würde ich generell vermuten, dass es sich lohnen wird, sich weiterhin gegen die Klage zu verteidigen.

Für eine verlässliche Aussage müsste aber die gesamte Akte des Beweisverfahrens und der Kaufvertrag geprüft werden. Generell wird aber der Gegner in der Pflicht sein seinen Anspruch zu beweisen und das wird nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt wahrscheinlich nicht oder nur sehr schwer und teilweise möglich sein.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

(782)

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