Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Aufhebungsvertrag und Freistellung ohne Lohnfortzahlung

| 02.10.2013 22:25 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

mit meinem jetzigen Arbeitgeber hatte ich Mitte August ein Gespräch, in dem ich schon ankündigte, dass ich auf der Suche nach einem anderen Arbeitsplatz bin. Ich wollte zu diesem Zeitpunkt auch fristgerecht kündigen (Kündigungsfrist im Arbeitsvertrag: 6 Wochen zum Quartalsende), aber mein Chef hat mich überredet, noch zu bleiben und mir zugesichert, dass ich einen Aufhebungsvertrag bekomme, wenn ich schneller aus dem Vertrag ausscheiden möchte.

Dieser Fall ist jetzt eingetreten, denn ich habe zum 01.11.2013 eine neue Arbeitsstelle gefunden.

Am Montag habe ich das meinem Chef mitgeteilt, woraufhin er sagte, dass ich dann einen Aufhebungsvertrag bekommen würde.

Heute hatte ich ein zweites Gespräch, in dem er mir sagte, dass er möchte, dass ich schon zum 15.10.2013 gehe, danach würde er mich bis zum 30.10.2013 ohne Lohnfortzahlung von der Arbeit freistellen. Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und die Abmeldung von der Sozialversicherung soll aber dann zum 30.10.2013 erfolgen.

Meine Frage ist nun, ob es für mich dadurch negative Auswirkungen auf die Sozialversicherung geben würde.

Da ich den Aufhebungsvertrag möchte, muss ich wahrscheinlich die Bedingungen akzeptieren, denn eine fristgerechte Kündigung wäre ja erst wieder zum 31.12.2013 möglich, was für mich nicht in Frage kommt, da ich ja die neue Arbeitsstelle zum 01.11.2013 antreten möchte, oder?

Für mich wäre es in Ordnung, wenn ich 2 Wochen vor meiner neuen Arbeit freigestellt bin, auch wenn ich dann weniger Geld bekomme. Es ist mir aber wichtig, dass ich keine Nachteile dadurch habe hinsichtlich der Sozialversicherung.

Über eine kurzfristige Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

02.10.2013 | 23:15

Antwort

von


(132)
Golmsdorfer Straße 11
07749 Jena
Tel: 03641 2692037
Web: http://www.raschwerin.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Wenn Sie zwei Wochen vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses von der Arbeit ohne Lohnfortzahlung freigestellt werden, hat dies keine negativen Auswirkungen.

Gemäß § 7 Absatz 3 SGB IV besteht das Beschäftigungsverhältnis in der Sozialversicherung bis zu einem Monat fort, wenn eine Freistellung ohne Lohnzahlung erfolgt. Da es sich bei Ihnen um zwei Wochen handelt, bestehen keine Bedenken.

Wenn Sie den Aufhebungsvertrag nicht akzeptieren, müssen Sie – wie von Ihnen richtig benannt – firstgerecht kündigen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniela Weise, Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Daniela Weise-Ettingshausen

Bewertung des Fragestellers 23.10.2013 | 09:49

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Daniela Weise-Ettingshausen »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 23.10.2013
4,8/5,0

ANTWORT VON

(132)

Golmsdorfer Straße 11
07749 Jena
Tel: 03641 2692037
Web: http://www.raschwerin.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Sozialrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Miet und Pachtrecht, Kaufrecht