Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Aufhebungsvertrag nach Elternzeit Lohnfortzahlung Arbeitsunfähigkeit

| 16.07.2008 12:06 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mit meinem Arbeitgeber am 15. April 2008 einen Aufhebungsvertrag mit Austritt zum 30. Juni 2008 abgeschlossen.

Der Grund für diesen Aufhebungsvertrag war, dass meine Elternzeit am 07. März 2008 auslief und der Firmensitz meines Arbeitgebers in NRW ist. Mein Wohnsitz ist mittlerweile Berlin und auf Grund der Entfernung, war es mir nicht mehr möglich meine Tätigkeit auszuüben.

Ich war in der Zeit vom 06. März 2008 bis zum 27. April 2008 arbeitsunfähig. So das mein Arbeitgeber eine Unterbrechung der Lohnfortzahlung vom 19. bis 28. April 2008 vorgenommen hat.

In meinem Aufhebungsvertrag ist allerderings aufgeführt, dass ich bis zum Vertragsende unter Fortzahlung der vertraglich vereinbarten Bezüge von meinen vertraglichen Verpflichtungen freigestellt bin.

Meine Frage daher, ist die Unterberechung und somit keine Gehaltsfortzahlung für diesen Zeitraum berechtigt?

Bei eventuellen Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

16.07.2008 | 13:04

Antwort

von


(1419)
Hochwaldstraße 16
61231 Bad Nauheim
Tel: 0176/61732353
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Der Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach § 3 EntgFG .

Danach haben Sie gegenüber dem Arbeitgeber ein Anspruch auf Lohnfortzahlung für die Dauer von sechs Wochen.

In § 3 Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfallheißt es:

(1) 1Wird ein Arbeitnehmer durch Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit an seiner Arbeitsleistung verhindert, ohne daß ihn ein Verschulden trifft, so hat er Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit bis zur Dauer von sechs Wochen. 2Wird der Arbeitnehmer infolge derselben Krankheit erneut arbeitsunfähig, so verliert er wegen der erneuten Arbeitsunfähigkeit den Anspruch nach Satz 1 für einen weiteren Zeitraum von höchstens sechs Wochen nicht, wenn

Danach haben Sie einen Anspruch auf Krankengeld. Die Entgeltersatzleistung beginnt bei Beschäftigten in der Regel nach der 6-wöchigen Entgeltfortzahlung.

Die Anspruchshöhe auf Krankengeld bestimmt sich nach § 47 SGB V .

Hinsichtlich der Auszahlung des Krankengeldes sollten Sie sich mit der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an Ihre Krankenkasse wenden. Dies hilft Ihnen hinsichtlich der Auszahlungen des Krankengeld für die Zeit vom 19. bis 28. April 2008 weiter.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Bewertung des Fragestellers |

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich hoffe, dass mir Ihre Antwort weiterhilft.

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER
4/5,0

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich hoffe, dass mir Ihre Antwort weiterhilft.


ANTWORT VON

(1419)

Hochwaldstraße 16
61231 Bad Nauheim
Tel: 0176/61732353
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Wirtschaftsrecht, Vertragsrecht, Kreditrecht