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Anstellung eines Haushaltsangehörigen im eigenen Betrieb


16.05.2006 16:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren

ich werde in Kürze ein Gewerbe eröffnen, hierzu möchte ich meine Ehefrau einstellen auf 400 € Basis.
Es wird in den ersten Monaten wohl dazu führen, dass allein der Lohn an meine Frau höher ausfällt, als die Gewerbeeinnahmen.

Meine Frage!

Darf ich so handelt, meine Frau würde buchhalterische Tätigkeiten ausführen.

Mit welchen evt. Konsequenzen müßte ich evt. rechnen.

Was wäre zu tun wenn das Finanzamt meinen wird, dass ich meine Frau nur eingestellt habe, um Steuern zu sparen, da mein Gewerb anfangs in der Verlustzone wäre, ich aber als Arbeitnehmer arbeite.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie können die Ehefrau für die buchhalterische Tätigkeit einstellen.

Ob das Gewerbe anfangs Gewinne oder Verluste macht, ist dabei aus arbeitsrechtlicher Seite egal.

Wesentlich ist allein, dass der Betrieb mit einer GewinnerzielungsABSICHT geführt wird, wobei es auf die tatsächliche Gewinnerzielung nicht ankommt.

Allerdings kann es dann zu Schwierigkeiten kommen, wenn nach einer gewissen Zeit (derzeit bei ca. vier Jahren) immer noch keine Gewinne erzielt werden. Dann könnte das Finanzamt das Gewerbe als sogenannte Liebhaberei einstufen und die durch die Verluste eventuell entstandenen Steuereinsparungen zurückfordern; davon ist jedoch nach Ihrer Darstellung nicht auszugehen, da Sie ja nur von der Anfangszeit schreiben.

Wesentlich ist natürlich auch, dass die Ehefrau auch tatsächlich als Buchhalterin in Ihrem Betrieb tätig wird, die Angaben also den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Um dieses zu manifestieren, empfiehlt es sich, ggfs. einen Stundennachweis zu führen, so dass Sie dann immer auf der sicheren Seite sind.

Sofern Sie dann die Tätigkeit so auch dem Finanzamt nachweisen können (falls dieses überhaupt notwendig sein wird), kann dann auch seitens des Finanzamtes nichts geschehen.


Wenn Sie dieses beachten, kann kein Vorwurf einer eventuellen verdeckten Gewinnausschüttung erhoben werden.


Bei der Gründung wünsche ich Ihnen viel Erfolg.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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