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Anlage V: Erhaltungsaufwendungen?


| 13.08.2007 01:23 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Sehr geehrte Anwälte,

im Steuerjahr 2006 haben wir ein seit 29 Jahren vermietetes Haus verkauft. Unsere Mieter waren im April 2006 ausgezogen, wonach erst einmal eine Reinigung und Sanierung notwendig wurde. Das Haus wurde dann zum 01.12.2006 verkauft, nachdem anfängliche Versuche, zahlungsfähige Mieter zu finden, gescheitert waren.

Im Einkommenssteuerbescheid hat das Finanzamt alle Aufwendungen, welche nach dem Auszug der Mieter erfolgten, nicht anerkannt. Dagegen wenden wir uns in einem Einspruch und möchten dies damit begründen, dass es sich bei den Kosten um Erhaltungsaufwendungen handelt. Die entstanden Kosten gehen im
Wesentlichen auf drei Maßnahmen zurück:

1) Ersatz der Thermo-Solaranlage, welche im Dach integriert und undicht war (somit war auch das Dach undicht und die Warmwasseraufbereitung nur eingeschränkt funktionstüchtig)
2) Ersatz der Balkonfließen, da die alten durch witterungsbedingte Schäden am Fließenkleber abgelöst waren.
3) Ersatz der Terrassenfließen, da ein flach wurzelnder Baum ausgehebelt hatte.

Alle Maßnahmen, d.h. Auftragsvergaben an Handwerker und Materiallieferanten, wurden nachweislich vor der erstmaligen Beauftragung eines Maklers angestoßen und teilweise abgewickelt. Ab der Tätigkeit der Makler wurde parallel eine Vermietung als auch Veräußerung angestrebt.

A) Wie schätzen Sie die Chancen dieses Einspruches ein?

B) Welche Argumentation - neben der Einrede als Erhaltungsaufwendungen - kommen sonst in Betracht?

Vielen Dank.

Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Das Gebäude wird hier durch die Maßnahmen lediglich "überholt", so dass keine Herstellungskosten vorliegen und somit keine wesentliche Verbesserung des Gebäudes vorliegt. Die Maßnahmen sind per se als Erhaltungsaufwand zu qualifizieren, so dass Ihr Einspruch auch Erfolg haben müsste. Das Finanzamt trägt die Feststellungslast für die Tatsachen, die eine Behalndlung als Anschaffungs-oder Herstellungskosten begründen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.
Mit besten Grüßen
RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht


www.kanzlei-hermes.com
Ergänzung vom Anwalt 13.08.2007 | 10:45

Zudem sollten Sie darlegen, falls dies der Fall ist, dass im Zeitpunkt der Beauftragung der Handwerker noch die Absicht bestand, das Haus zu vermieten und damit auch die Absicht Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu erzielen bestand.
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"Sehr geehrter Herr Hermes,

vielen Dank für Ihre Beratung. Diese entspricht unseren eigenen Recherchen und den bisher formulierten Einspruch. Das Haus war bei der Beauftragung der Handwerker sogar noch vermietet, da die Mieter vorzeitig ausgezogen sind und wir daher die Schäden frühzeitig entdeckt haben. "