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'kostenlose' Autoreparatur nach Unfall

02.11.2012 09:38 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes


Hallo,

vor ca. einem halben Jahr gab es einen Zustammenstoß auf einem Parkplatz eines Discounters (A...).

Die Fahrerin (A) meines/unseres Autos hat ausgeparkt und stand parallel zum Fahrbahnverlauf der Straße zur Ausfahrt.
Ein Fahrzeug 2 Plätze (B) weiter setzte in dem Moment zurück, als unser Auto noch hinter diesem Fahrzeug stand. Die Fahrerin (A) versuchte durch hupen und ein wegfahren eine Kollision zu verhindern, jedoch gelang es Ihr nicht dem Fahrzeug auszuweichen.

Jetzt möchte die Versicherung von B den Schaden nur zu 50% übernehmen. Da wir keinen Rechtsschutz haben, hat uns eine Anwalt geraten, einen gerichtlichen Prozeß nicht zu führen, da dieser wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre .Prozeßkosten ca. 2500€

Reparaturkosten 1400€
50 % 700€
Restbetrag 700€

Die Reparatur haben wir in einem Autohaus machen lassen. Das Autohaus versicherte uns, das die Reparatur uns nichts kostet. Zum Umfang des Autohauses gehörte auch ein Gutachter und eine Anwalt, die bis jetzt den Fall bearbeitete. Jedoch konnte nur eine 50% Schadensübernahme durch Versicherung B erreicht werden.

Jetzt sollen wir die anderen 50%, also 700€ übernehmen.
Aufgrund der Aussage des Autohauses, die Repratur kostet sie nichts, habe ich dieses in Auftrag gegeben. Natürlich nicht schriftlich, da wir schon einmal einen Schaden hatten, und das Autohaus diesen auch so abwickelte.

Der Anwalt fordert uns nun auf, diese 50% zu übernehmen. Wie ist die Rechtslage?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die Absprache, dass die Reparatur für Sie kostenlos sein soll und dies auch dann gelten soll, wenn der Versicherer des Unfallgegners nur einen Teil des Schadens erstattet, muss von Ihnen bewiesen werden.

Wenn Sie diesen Beweis nicht führen können, schulden Sie tatsächlich die restlichen Reparaturkosten soweit diese noch nicht erstattet wurden. Dies folgt aus § 632 BGB.

Den Nachweis zu führen, dass die Werkstatt Ihren Haftungsantil auf eigenes Risiko übernommen hat, halte ich für schwierig. Ich gehe davon aus, dass die Werkstatt die "Kostenfreiheit" nur für den Fall in Aussicht gestellt hat, dass der Versicherer des Unfallgegners komplett zahlt.

Ich bedaure, Ihnen keine günstigere Antwort geben zu können.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick in der Sache verschafft zu haben. Ich weise darauf hin, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt. Die Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Einschätzung, die eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen kann. Das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben kann möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt

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