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das falsch geleitete Packet


| 05.07.2007 23:35 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Am 22.06.07.habe ich in einer Postfiliale in Nürnberg das Packet abgegeben.Die Gebühr habe ich für die Luftpost in Höhe von 31,-EUR bezahlt.Das Packet nach Zypern gehen sollte und nach 3-5 Tagen das Zielort erreichen,für was habe ich die schtiftliche Zusicherung.Nach einer Woche meine Tochter,die auf Zypern wohnt,mich benachrichtigt hat,dass das Packet immer noch nicht dort ist.Ich habe nachdem die DHL Service International angerufen und erfahren habe,dass das Packet statt nach Zypern von DHL nach Japan befördert wurde.Seitdem habe ich 2 E-mails und 1 Eischreiben an DHL versendet, ohne das Erfolg.Es kam keine Antwort,keine Entschuldigung,keine Nachricht was zwischenzeit mit dem Packet geshieht.Da meine Tochter in Kürze heiraten sollte,im Packet waren die notwendigen Damen-und Herrenkleidung für diesen Zweck bestimmt.Wenn das Packet irgendwann Zypern erreicht,sie braucht sie nicht mehr und muss alles vorher auf Zypern kaufen.Im Packet waren auch die Lebensmittel mit den bestimmten Verfallsdatums,die nicht mehr zum Verzehr geeignet sind.In meinem Einschreibebrief habe ich angeboten auf Kulanz auf 1.000,-EUR uns zu einigen zur Deckung meiner Kosten plus Schadenersatz.Das Packet wog 10 Kilo.Nur in diesem Fall wäre ich bereit auf den Gerichtsweg zu verzichten.
Ich bekam kein Angebot von der DHL.
Was meinen Sie über diesen Fall und meine Forderung?
Wenn DHL bezahlt nicht verlangte von mir Summe oder gar nichts,welche Chance habe ich vor Gericht?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

DHL hat in jedem Fall durch die Versendung des Pakets an einen falschen Ort (bzw. durch den Paketverlust) schuldhaft eine Vertragsverletzung begangen, aufgrund dessen Sie grundsätzlich einen Schadensersatzsanspruch haben.

Nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von DHL haftet der Auftragnehmer nach den Bestimmungen der CMR (Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr).
Art. 23 CMR sieht allerdings eine Haftungsbeschränkung auf maximal 8,33 Rechnungseinheiten pro fehlendes Kilogramm Rohgewicht des Gutes vor.

Die in Art. 23 CMR genannte Rechnungseinheit ist das Sonderziehungsrecht des Internationalen Währungsfonds. Der Betrag wird in Euro entsprechend dem Wert des Euro gegenüber dem Sonderziehungsrecht am Tag der Übernahme des Gutes zur Beförderung oder an dem von den Parteien vereinbarten Tag umgerechnet. Der Wert des Euro gegenüber dem Sonderziehungsrecht wird nach der Berechnungsmethode ermittelt, die der Internationale Währungsfonds an dem betreffenden Tag für seine Operationen und Transaktionen anwendet.

Ergänzend zu den Bestimmungen der CMR haftet der Auftragnehmer bis zur Höhe von EUR 500, soweit der Schaden nicht durch den Auftragnehmer oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder durch ein ihm zur Last fallendes Verschulden verursacht worden ist.

Sie können also lediglich eine Entschädigung in den Grenzen von Art. 23 CMR von DHL verlangen (hier: 83,3 Rechnungseinheiten).
Die Umrechnung dieser Rechnungseinheiten in einen konkreten Euro-Betrag kann im Rahmen dieser Beratung nicht geleistet werden.

Abschließend ist festzuhalten, dass Sie einen Schadensersatzanspruch gegenüber DHL haben, dessen Höhe noch ermittelt werden muss.
Ich empfehle insoweit, einen Anwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen, um Ihren Anspruch gegenüber DHL geltend zu machen bzw. einen für Sie annehmbaren Vergleich herbeizuführen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2007
info@kanzlei-roth.de
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