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angebliche ohrfeige und freiheitsberaubung

13.07.2011 02:10 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

Folgende Straftat ereignete sich am heutigen Abend:

Meine Mutter und ich, welche in einer gemeinsamen Wohnung leben, ich 21 Jahre alt bin, geraten am heutigen Abend in Streit. Der Lautstärkenpegel erhöhte sich, woraufhin die Nachbarn wohl die Polizei riefen. Die Polizei traf ein, befragte uns in verschiedenen Räumen, ich bekam mit; dass sie sagte ich hätte ihr eine Ohrfeige gegeben, was ich abstreitete, ich hatte ledeglich ein Glas in der Küche zerschmissen, welches sie nicht berührte. Sie konnte auch keine Verletzungs hämatome vorweisen, ausserdem beschuldigte sie mich der Freiheitsberaubung, sagte Sie habe keinen Schlüßel, ich sperre Sie ein. Am heutigen Tage nahm ich ihren Schlüßel zurück, welcher vorher sowieso meiner war. Ich muss anmerken, dass sie geistig verwirrt ist, dass heißt Anarisma 12 Jahre bevor, Gehirnoperation, danach nicht mehr versorgungsfähig für sich selbst. Kurzzeitgedächnisverlust, hat auch einen Betreuer der finanzielle Angelegenheiten für sie erledigt und sich um alles rechtliche kümmert. Den Schlüßel nahm ich ihr heute ab, wegen bedenken, um sie. Sie verließ das Haus um 5.30 Uhr am morgen, desöfteren und kam um 23 Uhr zurück, Wenn man erfragte wo sie gewesen sei, antwortete sie nur, sie renne in der Stadt 15 stunden herum. Weil sie schon einmal 3 tage verschwunden war, polizeilich gesucht wurde, weil ich Vermisstenanzeige aufgeben musste, ist es selbstverständlich das man sich Sorgen muss. Die Frage ist jetzt, mit welchen Schritten ich zu rechnen habe, da meine Mutter mich angezeigt hat? Und mit welcher Strafe man rechnen muss, falls ich verurteilt werden würde? Über eine räumliche trennung nach diesen Ereignis, bin ich mir aufjedenfall sicher und was man von solch einer Mutter halten kann auch.
Vielen Dank für alle Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Vesna S.

Sehr geehrter Fragensteller,

Anhand des geschilderten Sachverhalts kann ich Ihre Fragen im Rahmen einer Erstbratung wie folgt beantworten:

<<Die Frage ist jetzt, mit welchen Schritten ich zu rechnen habe, da meine Mutter mich angezeigt hat? Und mit welcher Strafe man rechnen muss, falls ich verurteilt werden würde?>>

Wenn Ihre Mutter sie wegen Körperverletzung (§ 223 StGB ) und Freiheitsberaubung (§ 239 StGB ) angezeigt hat, wird die Polizei zunächst einmal ermitteln, ob der Vorwurf der Begehung einer Straftat zunächst einmal plausibel erscheint – hierzu werden ihre Mutter als Geschädigte und Sie als Beschuldigter vernommen (sie haben in dieser Eigenschaft jederzeit das Recht, keine Angaben zu machen).

Erhärtet sich der Verdacht, und liegen auch die sonstigen Strafverfolgungsvoraussetzungen (vgl. Strafantrag gem. § 230 StGB ) vor wird die Polizei nach Abschluss ihrer Ermittlungen die Sache an die örtliche Staatsanwaltschaft übermitteln.

Diese prüft erneut die Ermittlungsergebnisse, verweist u.U. zurück an die Polizei, dass weitere Ermittlungen anzustellen sind bzw. sie ermittelt selbst.

Im Rahmen einer staatsanwaltschaftlichen Abschlussverfügung wird dann vom zuständigen Staatsanwalt entschieden, ob das Verfahren eingestellt wird oder Anklage erhoben wird.

Hinsichtlich des Strafmaßes kann ich keine pauschale Aussage treffen, weil sich dieses u.a. auf die Umstände der Tat und Ihrer persönlichen Schuld (z.B. Unrechtsbewusstsein) stützt.

Generell ist jedoch davon auszugehen, dass eine Einstellung des Verfahren (ggf. unter Auflage der Zahlung eines angemessenen Geldbetrags) oder die Verurteilung zu einer Geldstrafe im Bereich des Möglichen liegen – all dies wohlgemerkt nur dann, wenn die Staatsanwaltschaft nicht ohnehin bereits wegen Geringfügigkeit (vgl. § 153 StPO ) einstellt.

Ich hoffe ich konnte Ihre Frage damit beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Weiss
Rechtsanwalt

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