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Warenkreditbetrug - Vorladung Polizei -

| 28.07.2015 11:11 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


12:30

Zusammenfassung: Bei einem erneuten Ermittlungsverfahren wegen Betrugs kann unter Umständen auch eine Einstellung des Verfahrens in Betracht kommen, sofern der Schaden beglichen wird. Akteneinsicht durch einen Strafverteidiger ist sinnvoll, dieser kann auch auf eine Einstellung hinwirken.

Hallo liebes Team,
cih habe eine Vorladung bei der Polizei erhalten. Es wurden wohl im vergangenen November 2 Abbuchungen von einem Discounter nicht ausgeführt, oder ich habe es zurückgebucht, ich kann es nicht mehr genau sagen, das muss ich gestehen. Aufgrund wirklich heftigen finanziellen Auseinandersetzungen (ich kürze ab) war in der Vergangenheit mit meinem Ex Partner ein totales Chaos. Da er nichts mehr von den Schulden bezahlt hat, habe ich nach und nach alles bezahlt, es sind heute Gott sei Dank keine Schulden mehr da.
Die Polizei meinte am Telefon, dass hier Schreiben von Inkassounternehmen raus gegangen sind, die ich aber wirklich nicht erhalten habe. Ich habe in der Vergangenheit immer alles versucht so schnell wie möglich zu bezahlen und das kann ich alles nachweisen.
Es gab in der Vergangenheit ein ähnlicher Fall mit 70 EUR, dieses Verfahren wurde eingestellt. Das jetzige Verfahren dreht sich um 2 x ca 80 EUR und das alles im November. Ich habe wirklich keine Schreiben erhalten, weil wenn, hätte ich das ja auch dann bezahlt, ich bring mich doch nicht nochmal in so eine Situation. Ich habe Kontakt zum Discounter aufgenommen, weil ich unbedingt gleich die Schuld bezahlen wollte, dieser wollte mir aber keine Auskunft mehr erteilen. Können Sie mir sagen, ob ich jetzt zu einer Freiheitsstrafe verurteilt werde? ich bin wirklich völlig in Panik
Lieben Dank für Ihre Mühe

28.07.2015 | 11:35

Antwort

von


(16)
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
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Sehr geehrte Fragestellerin,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe halte ich für extrem unwahrscheinlich. Dabei gehe ich davon aus, dass es bisher nur ein Strafverfahren gegen Sie gab, welches eingestellt wurde - Sie also nicht vorbestraft sind.

Eine Einstellung könnte - wenn die Forderungen gezahlt werden - unter Umständen auch noch in Betracht kommen. Sie sollten über einen Rechtsanwalt Akteneinsicht nehmen lassen. Dieser kann herausfinden, um was für Forderungen es sich genau handelt und bei der Staatsanwaltschaft auf eine Einstellung des Verfahrens hinwirken.

Sollten Sie verurteilt werden, so gehe ich von einer Geldstrafe aus. Diese dürfte im Bereich von 30 bis 50 Tagessätzen liegen.


Beachten Sie bitte, dass dieses Forum nur einer ersten Orientierung dient und eine persönliche Beratung nicht ersetzen kann. Sollten Ihnen noch etwas unklar sein, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Braun
-Rechtsanwältin-


Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 28.07.2015 | 12:26

Ich möchte mich sehr für Ihre rasche Antwort bedanken. Jetzt kann ich zumindest etwas durchatmen. Ich habe soeben ein Termin bei einem Rechtsanwalt ausgemacht.
Falls ich nochmal fragen darf, wäre ich bei den von Ihnen genannten Tagessätzen, falls es dazu kommen sollte, vorbestraft?
Herzlichen Dank nochmals, dass Sie sich um mich angenommen haben.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.07.2015 | 12:30

Hallo,

sofern Sie keine anderen Eintragungen im Bundeszentralregister haben (also noch nie verurteilt wurden), wären Sie bei 30 oder 50 Tagessätzen nicht vorbestraft. Diese Verurteilung steht dann im Bundeszentralregister, aber nicht im polizeilichen Führungszeugnis.

Beste Grüße

Alexandra Braun
-Rechtsanwältin-

Bewertung des Fragestellers 28.07.2015 | 12:40

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Vielen Dank nochmals


ANTWORT VON

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