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Zurückforderung eines ausgetauschten Druckers


07.04.2006 19:04 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Im Jahr 2005 kaufte ich einen Laserdrucker der Firma Oki.
Nachdem dieser das 2. Mal bei Oki zur Reparatur war, bot mir Mitte Dezember ein Mitarbeiter Okis an , das mir zur Verfügung gestellte Ersatzgerät an Stelle mein noch in der Reparatur befindlichen Gerätes zu behalten. Ich willigte ein.
Im Januar meldete sich eine Subfirma Okis um den Drucker zurück zu tauschen.
Dies wunderte mich und ich setzte mich am 25.1.2006 erneut mit Oki in Verbindung.
Dort wurde mir noch einmal die Richtigkeit meiner Ausführung (ich könnte den Drucker behalten) bestätigt.
Ich informierte die Subfirma Oki dass alles seine Richtigkeit hat.
Dann rief ein Mitarbeiter von Oki an und erklärte mir die Dame hätte Mitte Dezember einen Fehler gemacht. Sie hätte den Drucker nicht tauschen dürfen, da es sich um ein höher wertigeres Model handelt.
Diese obigen Zeilen schrieb ich am 27.1.2006 Oki mit dem Hinweis dass ich an einem Rücktausch nicht mehr interessiert sei.
Wir hätten das Gerät in unser Regalsystem intergriert; es in das Computernetz eingebunden und uns mit Druckerpatronen versorgt.
Da alles dies ein beachtlicher Aufwand war bestand bei uns kein Interesse.
Am 24.3.2006 bekam ich nun einen Brief von Oki mit der Aufforderung
1) Entweder das Leihgerät zurück zu geben
2) Oder den Differenzbetrag zu zahlen.
Wie soll ich mich verhalten.
Meiner Meinung nach hat die Mitarbeiterin Mitte Dezember mir den Ersatzdrucker übereignet.
MfG
Andreas18

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Zugrundelegung Ihrer Angaben und unter Berücksichtung Ihres Einsatzes summarisch beantworte:

Die Übereignung des Druckers durch die Mitarbeiterin muss Oki gegen sich gelten lassen.

Das Problem kann hier darin liegen, ob Sie die die von Ihnen geschilderte Übereignung aufgrund der Einigung Mitte Dezember 2005 auch beweisen können. Die Beweislast für die Übereignung trifft im Streitfall Sie. Ideal wäre es, wenn dies anhand von Schriftverkehr nachgewiesen wäre.

Soweit nicht geschehen, rate ich Ihnen, den Namen der Mitarbeiterin, die mit Ihnen Mitte Dezember die Vereinbarung getroffen hat, den Namen des Mitarbeiters, der Ihnen die Übereignung bestätigt hat und auch den Namen des Mitarbeiters, der dann erklärte, es sei ein Irrtum unterlaufen, in Erfahrung zu bringen, damit diese im Streitfall als Zeugen benannt werden können.


Wenn die Beweisbarkeit gegeben ist, sehe ich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten keine Veranlassung zur Rückgabe Ihres Gerätes oder zur Zahlung eines Differenzbetrags.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ergänzend weise ich auf folgendes hin:
Die Auskunft im Rahmen dieses Forums kann nur die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind, umfassen. Daneben können weiterere Tatsachen von Bedeutung sein, die im Einzelfall auch zu einem völlig anderen Ergebnis führen können Verbindliche Empfehlungen darüber, ob und gegebenenfalls wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, sind nur im Rahmen der Erteilung eines Mandats möglich.

Für eine weitere Vertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Iris Lemmer-Krueger
-Rechtsanwältin-

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