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Zugewinnausgleich Wertsteigerung Immobilie

| 16. November 2022 22:08 |
Preis: 65,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Hallo,
eine für mich komplizierte Frage.

Wir (unverheiratet) haben 2015 ein Haus für 400.000.- € gekauft.
Eigenkapital Mann = 200.000,- € / Frau = 0 €. Deshalb Grundbucheintrag 75% Mann und 25% Frau.
2020 wurde geheiratet (kein Ehevertrag = Zugewinngemeinschaft).
2022 steht die Scheidung an. Wertsteigerung des Hauses ca. 200.000.- € während der Ehe.

Wie wird der Zugewinn der Immobilie aufgeteilt?
50/50 weil Zugewinngemeinschaft oder 75/25 wegen Grundbucheintrag.

Vielen Dank für die Auskunft.

17. November 2022 | 00:09

Antwort

von


(578)
Mädewalder Weg 34
12621 Berlin
Tel: 030.56702204
Web: https://hauptstadtanwalt.de/
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

zur Berechnung des Zugewinnausgleiches wird die Hälfte der Differenz zwischen Endvermögen und Anfangsvermögen der jeweiligen Ehegatten berechnet. Der Ehegatte mit dem geringerem Zugewinn erhält diesen Betrag vom anderen Ehegatten.

D.h. für die konkrete Berechnung kann man sich nicht nur ein Vermögensteil separat herausnehmen, sondern muss alle Vermögenwerte betrachten.

Wenn man nun aber annimmt, dass der Zuwachs des Wertes der Immobilie der gesamte jeweilige und alleinige Zugewinn ist wird dieser wie folgt berechnet:

Zugewinn Ehemann: 150.000,00 (75% von 200.000,00)
Zugewinn Ehefrau: 50.000,00 (25% von 200.000,00)

Differenz = 100.000,00; davon 1/2 = Zugewinnausgleich = 50.000,00
Der Ehemann muss der Ehefrau einen Zugewinn von 50.000,00 zahlen.

Im Ergebnis sollen beide Ehegatten zu gleichen Teilen am Vermögenszuwachs während der Ehe profitieren. In Ihrem Beispiel also jeweils zu 100.000,00.

Ich rate Ihnen für die konkreten Berechnungen, insbesondere des Anfangsvermögens, Unterstützung von einem Rechtsanwaltskollegen einzuholen, da bspw. Erbschaften während der Ehe das Anfangsvermögen erhöhen und somit den Zugewinn verringern können.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, einen ersten rechtlichen Überblick verschafft zu haben.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 19. November 2022 | 09:22

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12621 Berlin
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