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Zugewinnausgleich Wertsteigerung Immobilie bei Trennung oder Scheidung

14.07.2020 22:24 |
Preis: 30,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Ich möchte mich von meinem Ehemann trennen.
Wir bewohnen ein Einfamilienhaus, das vor der Eheschließung zu 1/3 von mir und zu 2/3 von meinem Mann gekauft wurde.
Er möchte nun, noch bevor ich ausziehe, meinen Anteil übernehmen aber nur in der Höhe meiner bisherigen Leistungen. Das Grundstück ist laut boris. Nrw aber im Preis erheblich gestiegen.
Wenn ich jetzt der Summe bei Trennung zustimme, um Ärger mit Kindern, Sorgerecht etc. zu vermeiden, kann ich den Zugewinn noch später zum Scheidungstermin geltend machen? Oder gilt dann: einmal aus dem Grundbuch ausgetragen und dann war es das?

Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist es möglich, lediglich eine Übertragung der Immobilie vorzunehmen und später gleichwohl den Zugewinn noch geltend zu machen. Voraussetzung ist dann aber, dass im notariellen Übertragungsvertrag nicht der Zugewinn abschließend mitgeregelt wird, insbesondere, dass nicht auf Zugewinnausgleichsansprüche verzichtet wird.

Aus taktischen und finanziellen Gründen erscheint mir eine solche Teillösung allerdings nicht unbedingt ratsam. Wer die Immobilie übernimmt, sollte wissen, welche finanzielle Belastung insgesamt auf ihn zukommt, um das "Gesamtpaket" abschätzen zu können.

Außerdem ist damit zu rechnen, dass der "Ärger", den Sie befürchten, dann lediglich zu einem späteren Zeitpunkt aufkommt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

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