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Wohnmobilkauf, Rücktritt trotz Anzahlung und Fahrzeuganmeldung

| 21.01.2020 12:26 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


13:26

Hallo Zusammen,
ich hatte aufgrund einer Händlerofferte Interesse an einem Wohnmobil. Das Wohnmobil wurde offeriert mit einem zusätzliches Gesamtgew. von 7,5to. Die somit hohe Zuladung (ca.2to) des Fahrzeuges ist von großer Wichtigkeit, da es auch gewerblich genutzt werden soll.
Nach Sichtigung der Fahrzeugpapiere stellte sich raus, dieses Fahrzeug hat nur 6,7to ZZG. Der Verkäufer erklärte daraufhin, dass bei diesem Fahrzeug lediglich die maximale Auflastung vom Hersteller noch nicht in den Papieren vermerkt wurde.
Ich bestand darauf die kostenfreie Auflastung in der verbindlichen Bestellung zu vermerken und habe unterschrieben.
Aufgrund der Entfernung zum Verkäufer einigten wir uns auf eine Anzahlung von 10.000€ und ich erhielt vorab die Fahrzeugpapiere (Brief und Schein) zur Anmeldung des Wohnmobils.
Jetzt, wenige Tage vor Übergabe erhalte ich vom Verkäufer die Nachricht ... Eine Auflastung auf 7,5to ist bei diesem Fahrzeug nicht möglich.

Der Verkäufer hat von mir eine unterschriebene verbindliche Bestellung und die Anzahlung
ich habe den Fahrzeugbrief und Schein (Eigentumsvorbehalt, vollständige Bezahlung....) aber weder eine Bestellbestätigung noch einen vom Händler unterschriebenem Kaufvertrag.


Frage:
Besteht die Möglichkeit der Rückabwicklung
Besteht die Möglichkeit den Händler in die Pflicht zu nehmen, da eine kostenpflichtige Auflastung nach meinen Recherchen möglich wäre
Was ist mit meinen Auslagen wie Anmeldegebühren, Bahnfahrt etc.. ?

Mfg
Mocambo



21.01.2020 | 13:06

Antwort

von


(1390)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Guten Tag,
ich beantworte Ihre Anfrage wie folgt:

Das Fz weist einen Sachmangel auf, weil es von der vertraglichen Beschaffenheit abweicht, vgl. § 434 BGB .
Sie haben zunächst nach § 437 BGB das Recht, Nacherfüllung zu verlangen. Wenn die Aufrüstung technisch und rechtlich möglich ist, muss der Verkäufer das erbringen.

Erst dann, wenn die Voraussetzungen des § 440 BGB vorliegen, fehlgeschlagene Nachbesserung oder endgültige Verweigerung seitens des Verkäufers, können Sie vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz verlangen.

Über den Anspruch auf Schadensersatz können Sie auch die genannten Positionen Anmeldegebühren pp ersetzt verlangen.

Auf jeden Fall aber müssen Sie zunächst dem Verkäufer Gelegenheit zur Nacherfüllung geben.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 21.01.2020 | 13:24

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
vielen Dank für die schnelle Beantwortung der Frage. Ich war mir ein wenig unsicher, weil ich noch keine unterschriebene, bestätigte Bestellung (Papierform oder mail) vom Verkäufer erhalten habe. Dieses ist dann also nicht relevant für meine Ansprüche, oder?
Mfg


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.01.2020 | 13:26

Der Vertrag ist auch mündlich gültig, und die Vereinbarung der Auflastung ergibt sich ja aus der mail des Verkäufers.
Von daher fordern Sie ihn auf, die Auflastung vorzunehmen, Frist 1 Woche zur Bereiterklärung
MfG

Bewertung des Fragestellers 21.01.2020 | 13:37

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