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Wie weiter nach Aussteuerung?

19.05.2015 10:39 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


15:39

Zusammenfassung: Bezieht ein Erkrankter 78 Wochen Krankengeld, wird er von seiner Krankenkasse ausgesteuert und seine Mitgliedschaft in dieser erlischt. Wird keine Erwerbsunfähigkeitsrente bewilligt, kommt gemäß § 145 SGB III das Arbeitsamt für seinen Lebensunterhalt im Wege. der sog. Gleichwohlgewährung auf.

Hallo,

ich habe im Februar 2015 Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt, welcher jetzt abgelehnt wurde. Mein AV ist vor einem Jahr wegen Krankheit (Befristung) ausgelaufen. In 4 Wochen werde ich ausgesteuert muss jetzt aber wieder für längere Zeit in ein Krankenhaus.
Ich bin dabei einen Widerspruch gegen die Ablehnung meines Antrages zu formulieren.
Beim AA habe ich mich rechtzeitig gemeldet und "ALG" (Nahtlosigkeit) beantragt.
Meine Fragen: 1.Wer kommt für zukünftigen Bhandlungskosten auf?
2. Welche Leistung zum Lebensunterhalt kann ich nach dem Krankengeld beziehen?

Vielen Dank im Voraus!
19.05.2015 | 11:44

Antwort

von


(566)
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Tel: 0202 76988091
Web: http://www.kanzlei-scheibeler.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssen sich jetzt eine andere Krankenkasse suchen, die Sie wieder aufnimmt und die weitere Behandlung bezahlt. Ihr Lebensunterhalt dürfte von Arbeitsamt übernommen werden, da die Erwerbsminderungsrente vermutlich wegen fehlender Erwerbsminderung abgelehnt wurde. Alternativ wird die Grundsicherung einspringen.

Ich wünsche gute Besserung.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 19.05.2015 | 14:21

Danke für die schnelle Antwort.

Habe ich richtig verstanden, dass das ALG auf Basis der Gleichwohlgewährung geleistet wird und die KV auf Basis der obligatorischen Anschlussversicherung abgeschlossen wird?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.05.2015 | 15:39

Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

soweit Sie mehr als sechs Monate nicht in der Lage sind, eine Beschäftigung von mindestens 15 Stunden pro Woche Dauer auszuüben, ohne dass eine verminderte Erwerbsfähigkeit im Sinne der gesetztlichen Rentenversicherung vorliegt, steht Ihnen das Arbeitslosengeld im Wege der sog. Gleichwohlgewährung zu. Ihren Gesundheitszustand müsste ein Arzt beurteilen, hierzu bin ich nicht ausgebildet, zudem sind mir Ihre Krankenunterlagen nicht bekannt.

Ein Fall der obligatorischen Anschlussversicherung liegt jedoch nicht vor, da diese ein Ende der Versicherungspflicht voraussetzt. Zudem handelt es sich hierbei um eine freiwillige Versicherung, bei der Sie als Beiträge aus eigener Tasche zahlen müssen. Durch den Arbeitslosengeldbezug dürften Sie weiterhin versicherungspflichtig im Sinne des § 5 SGB V sein. Sie müssen sich schlicht eine andere Krankenkasse suchen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Scheibeler

ANTWORT VON

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