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Vertrag mit einer privaten Krankenkasse

| 08.04.2016 11:01 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Ich wurde von der privaten Krankenkasse mit 53 1/2 Jahren aus der gesetzlichen Krankenkasse abgeworben ohne mich davon zu unterrichten, dass ich mit 55 Jahren die Krankenkasse nicht mehr wechseln kann.
Außerdem hat der Vertreter in Absprache mit der Direktion der Versicherung falsche Antworten im Vertrag angekreuzt. Kann ich den Vertrag von 1995 noch anfechten?
Ich bin jetzt Rentner mit nur einer gesetzlichen Rente und kann die hohen Beiträge nicht mehr bezahlen. Alle Bemühungen beim Sozialamt, Bundesministerium für Gesundheit usw. sind gescheitert.
Die private Krankenkasse hat keinen Tarif für Rentner , aber ich kann nach den Gesetzen nicht kündigen. So trifte ich ab in die Altersarmut.
Rentner 72 Jahre alt.

Sehr geehrter Ratsuchender,


eine Anfechtung innerhalb eines Jahres nach Kenntnis des Anfechtungsgrundes wäre dann möglich, wenn Sie eine arglistige Täuschung des damaligen Mitarbeiters der Krankenkasse nachweisen könnten.

Ich befürchte, dass Ihnen dieser Nachweis nicht gelingen wird. Denn sollte der Mitarbeiter nach so langer Zeit noch leben, wird er eine Arglist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit leugnen - und dann scheitern Sie an der Ihnen obliegenden Beweislast.



Nicht nachvollziehbar ist Ihre Äußerung, Sie könnten die private Krankenkasse nicht kündigen. Insoweit kann Ihnen nur dringend nahe gelegt werden, den Vertrag entsprechend prüfen zu lassen, da eine Kündigung nach § 178a VVG alte Fassung ansich möglich sein müsste.

Auber auch insoweit sollte eine mögliche Kündigung bitte gut überdacht werden, da ggfs. auch die Möglichkeit eines internen Beitragswechsels oder der Beantragung eines Zuschusses beim Rententrägen vorab geprüft werden sollte, da ein solcher Zuschuss bei gesetzlicher Rente durchaus möglich sein dürfte.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 08.04.2016 | 12:08

Ein Zuschuss wurde abgelegt. nach Sozialgericht kann man von 1350 Euro Rente
676 Euro Krankenkasse bezahlen. Eine kündigung ist schon möglich,aber nur mit Wechsel in eine andere private Krankenkasse.
Mit 55 Jahren kann man die Krankenkasse nicht mehr wechseln. Die private Krankenkasse hat mich darauf nicht hingewiesen. Das kann nicht in Ordnung sein.
Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.04.2016 | 12:21

Sehr geehrter Ratsuchender,


sicherlich ist das nicht in Ordnung - da stimme ich Ihnen zu. Aber dieses fehlenden Hinweis müssen SIE nachweisen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 11.04.2016 | 11:54

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"unzureichend auf mein Problem eingegangen."
Stellungnahme vom Anwalt:
Der Ratsuchende hat eine andere Lösung gewünwscht, die aber weder von seiner Sachverhaltsschilderung noch vom Gesetz her möglich gewesen ist. Wenn man nach rund 19 Jahren meint, man sei damals getäuscht worden, aber noch nicht einmal ansatzweise für seine Meinung einen Beweis (zumindest) anbieten kann, ist das Problem nicht anders lösbar, als in der Antwort aufgezeigt. ... Zusätzlich wurde noch eine Alternative aufgezeigt, die der Ratsuchende aber auch nicht mehr wahrnehmen wollte. .. Wie man dann anders auf "sein Problem" im Rahmen einer juristischen Beratung eingehen soll, ist wenig nachvollziehbar.
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