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Aussteuerung Krankenkasse und danach?

14.11.2012 18:04 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe seit einem Jahr Krankengeld.

Falls ich noch krank sein sollte, nachdem die KK mich ausgesteuert hat, wer zahlt dann für mich und über wen müsste ich mich dann neu krankenversichern?

Ich hätte dann noch Anspruch auf 15 Monate ALG I, da ich über 50 J. alt bin.

Soweit ich gehört habe, gibt es bei "Schwebenen Verfahren", d. h.:

z. B.: Erwebsminderungsrente zwischenzeitlich beantragt und noch kein Ergebnis = ALG I als Sonderform für Kranke als Übergangslösung (Nahtlosregeleung), da ALG I eigentlich nur für Arbeitssuchende gedacht ist;

- würde die Dauer in diesem Fall max. 15 Monate betragen?

- würde die eigentliche ALG-1-Anspruchsdauer dadurch vermindert?

Nach welchen Werten würde die ALG 1- Höhe und die der Nahtlosregelung berechnet?

Bei einem Single wie bei mir würden normalerweise 60% des letzten Verdienstes vor dem Krankengeldbezug zugrundegelegt.

Vermindert sich ggf. der ALG-1-Betrag, da Krankengeldbezug mit in die Berechnung genommen wird?
14.11.2012 | 19:03

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1. Sie bleiben weiterhin in Ihrer bisherigen Krankenkasse krankenversichert.
2. Sie müßten Erwerbsminderungsrente beantragen. Diese wird von der Deutschen Rentenversicherung gezahlt.
3. Die Anspruchsdauer des ALG 1-Bezuges nach § 145 SGB III (sog. Nahtlosregelung; vor dem 01.04.2012: § 125 SGB III) beträgt in Ihrem Fall höchstens 15 Monate. Wenn Ihnen allerdings rückwirkend Erwerbsminderungsrente bewilligt wird, wird diese zunächst zur Erstattung der nach § 145 SGB III geleisteten ALG 1-Zahlungen an die BA für Arbeit verwendet (§ 145 Abs. 3 SGB III). Dadurch erhöht sich dann wieder die ALG 1-Anspruchsdauer.
4. Der Krankengeldbezug wird nicht in der Berechnung des ALG 1-Betrages berücksichtigt. Bei Ihnen kommt möglicherweise die Berechnung eines sog. fiktiven Bemessungsentgeltes gem. § 152 SGB III in Betracht, wenn Sie innerhalb der letzten 2 Jahre vor dem ALG 1-Bezug weniger als 150 Tage Anspruch auf Arbeitsentgelt hatten. Dieses richtet sich danach, welchen Ausbildungsstand Ihr Beruf erfordert.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Vasel, Rechtsanwalt


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