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Widerspruch gegen IC-Prüfung


17.07.2006 01:32 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht



Sehr geehrte Rechtsanwältin, sehr geehrter Rechtsanwalt,

im Juni diesen Jahres nahm ich an einer Ausbildung/Seminar für das Fachdiplom zum Indoorcycling-Instruktor teil, welche am 17.06. die schriftliche und am 18.06. die praktische Prüfung inne hatte.
Die Vorbereitungzeit dafür war sehr kurz. Nur 2 Wochen Zeit waren dafür vorgesehen. Bei dem Ausbildungswochenende habe ich sehr viel mitgeschrieben, trotz der Unterlagen die wir erhalten hatten. Daher bin ich der Meinung eine komplette Studie der geforderten Bereiche erlangt zu haben. Darauf habe ich mich für die Prüfungen gut vorbereitet.
Da ich leider nicht in einem Fitness-Studio arbeite (ich bin Kauffrau für Bürokommunikation und habe einen geringfügig bezahlten Job) und nur 2x in der Woche einen Spinningkurs gebe, habe ich auch nur wenig Erfahrung auf diesem Gebiet (nur die Hinweise und Vorführungen meiner Vorgängerin, die durch Umzug das Training nicht mehr fortführen konnte).
Am 11.07. erhielt ich nun per E-Mail die Nachricht die schriftl. Prüfung nicht bestanden zu haben.
Bei der schriftlichen Prüfung wusste ich zwar nicht alles, hatte aber emotional das Gefühl die geforderten 60 Prozent zum Bestehen erreicht zu haben.
Im Gegensatz dazu war das emotional bei der praktischen Prüfung nicht der Fall und die hatte ich bestanden.

Bei der Suche im Internet habe ich keinerlei Geschäftsbedingungen der Akademie gefunden, um mich mit den Obliegenheiten der Prüfungen vertraut zu machen, auch was in diesen Prüfungen gefordert wird.
Auch wurde mir per E-Mail nur allgemein mitgeteilt was ich mir nochmals anschauen soll für die Nachprüfung im Oktober. Da ich die Fragen nicht mehr weiß, würde ich auf die gleichen Fragen wieder so antworten wie beim 1. Mal und somit erneut ein 2. Mal durchfallen.
Daher möchte ich gerne Widerspruch gegen das 1. Ergebnis einlegen.

Nun meine Frage:
Habe ich das Recht meine Arbeit anzufordern und einzusehen?
Woher will ich wissen, ob ich wirklich nicht bestanden habe, oder ob einfach nur ein gewisser Prozentsatz durchfallen muss. Auch könnte vielleicht mein Alter daran liegen (ich werde nächstes Jahr 50), dass ich nicht mehr bestehen darf. Welche rechtlichen Schritte wären für mich jetzt sinnvoll?
Vielen Dank im voraus für eine Antwort.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Es muss eine sog. Prüfungsordnung der Akademie geben, in der geregelt ist, wie gegen ein Prüfungsergebnis vorgegangen werden kann. Ebenso muss das Einsichtsrecht geregelt sein.
Grundsätzlich haben Sie ein Einsichtsrecht und ein Widerspruchsrecht, welches Sie jedoch innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntmachung ausüben müssen.

Sie müssen jedoch den Widerspruch begründen können. Hier wird es nicht genügen, Ihr Bauchgefühl anzuführen, Sie müssen konkrete Anhaltspunkte vorweisen, warum Ihr Prüfungsergebnis nicht rechtmässig ist.

Ein Widerpruch bzw. ein daraufhin folgendes Verfahren ist mit Kosten verbunden.

Ich würde Ihnen empfehlen, Ihr Einsichtsrecht geltend zu machen und die Prüfungsordnung einzusehen,damit Sie Ihre Möglichkeiten abschätzen können, falls dort etwas anderes geregelt ist. Wenn Sie Anhaltspunkte dafür finden, dass Ihr Prüfungsergebnis nicht rechtmässig ist, legen Sie Widerspruch ein. Aber achten Sie auf die Frist, in der Ihnen das möglich ist.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Viel Glück für Ihre nächste Prüfung.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

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