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Welche Gesellschaftsform ist für uns am besten

17.09.2007 15:46 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Wir sind derzeit eine GbR und möchten einen Geschäftsbereich unseres Unternehmens ausgliedern um das Haftungsrisiko von der GbR abzuwenden.
Nun stellt sich bei uns die Frage welche Geschäftsform für uns die beste wäre.
Die Überlegung wäre eine KG, oder Gmbh oder GmbH & Co KG nach neuer Gesetzgebung ab 2008.
Bei der KG wäre die GbR die Kommanditisten.
Wichtig ist bei der ganzen Konstellation, dass sowohl die GbR als auch der Geschäftsführer am wenigsten Risiko trägt.



Sehr geehrter Fragesteller,

wenn erstes Entscheidungskriterium für Sie, wie Sie schreiben, ist, dass Ihre jeweilige persönliche Haftung minimiert ist, scheidet sowohl die von Ihnen angedachte "reine" KG wie auch etwa eine GbR bzw. oHG aus, denn bei einer KG muss wenigstens ein Gesellschafter (der die Geschäfte führende Komplementär) persönlich vollumfänglich haften, bei der GbR / oHG trifft diese persönliche Haftung alle Gesellschafter.
Ihnen bleibt in diesem Fall nur die Wahl zwischen einer "GmbH & Co. KG", also einer KG, bei der die Stellung des Komplementärs von einer GmbH übernommen wird, und einer GmbH.
Aus dem Gesichtspunkt der Minimierung des persönlichen Risikos sind beide Gesellschaftsformen - die "GmbH & Co. KG" und die GmbH - nahezu gleichwertig.

Dafür bestehen zwischen den beiden Gesellschaftsformen allerdings bedeutende steuerliche Unterschiede, so dass die Entscheidung zwischen diesen beiden Gesellschaftsformen in aller Regel insbesondere nach der steuerlichen Situation der Gesellschaft und der Gesellschafter erfolgen sollte, zumal sich aus Ihrer Schilderung auch keine weiteren Anhaltspunkte für oder gegen eine dieser beiden Rechtsformen ergeben.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen ersten Angaben geholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht

Nachfrage vom Fragesteller 18.09.2007 | 18:40

Sehr geehrter Herr Meisen,
vielen Dank für Ihre Antwort. Bezüglich der KG hätte ich noch eine Frage. Sind die Kommanditisten bei der KG wirklich nur mit Ihrer Einlage in der Haftung oder gibt es Sonderfälle in denen die Kommanditisten auch über Ihre Einlage hinaus haften müssen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.09.2007 | 00:01

Sehr geehrter Fragesteller,

die Kommanditisten haften in der Tat nur begrenzt auf ihre Hafteinlage. Zu beachten ist jedoch, dass die Haftung nach Leistung der Einlage wieder auflebt, wenn diese ganz oder teilweise zurück gezahlt wird. Auch gilt die Haftungsbeschränkung erst ab dem Zeitpunkt, in dem die Kommanditistenstellung im Handelsregister eingetragen wird. Tritt ein Kommanditist daher einer KG bei und wird dies erst später im Handelsregister eingetragen, kann für zwischenzeitlich eingegangene/entstandene Verbindlichkeiten eine unbeschränkte Haftung bestehen. Dieses Risiko ist allerdings mit einer entsprechenden Gestaltung des Gesellschaftsvertrages bzw. des Beitrittsvertrages ausschließbar.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

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