Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wechsel von PKV in GKV

| 09.02.2012 00:50 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Ich bin jetzt 49 Jahre alt und seit 1997 bei der PKV, durch damaliges Überschreiten der Jahresentgeldgrenze als Angestellter, versichert.
Im Jahr 2003 habe ich mich durch Gründung einer GmbH selbständig gemacht In dieser GmbH bin ich geschäftsführender Gesellschafter, in beherrschender Stellung, also selbständig. befreit von GKV und Rentenversicherung.

Nun habe ich ein Angebot einer anderen GmbH für eine Prokuristenstelle in Teilzeit. Der Verdienst für diese Teilzeittätigkeit wird bei monatlich 2.300,00€ liegen, also unterhalb der Jahresentgeldgrenze.
Frage: liegt für diese Tätigkeit als Prokurist (Mehrfachbeschäftigung, keine Selbständigkeit) dann eine Versicherngspflicht in GKV und gegebenenfalls in der Rentenversicherungs vor.
könnte ich dann insgesammt in die GKV zurücK (Dies wäre in meinem Interesse) wechseln und wäre ich dann in meiner eigenen GmbH ebenfalls freiwillig bei der GKV versichert.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Da Sie nur einen Teilzeitjob ausüben kann man im Verhältnis zur Ihrer Tätigkeit als Geschäftsführer Ihrer GmbH sagen, dass Sie eine hauptberuflich selbstständige Tätigkeit ausüben. Dies ist dann der Fall,, wenn der Zeitaufwand des Selbstständigen mehr als 30 Stunden wöchentlich in Anspruch nimmt. Es wird davon ausgegangen, dass der Selbstständige Einkünfte erzielt (ohne dass dieses festzustellen wäre), die einen wesentlichen Teil seines Lebensunterhalts decken. Diese Vermutung kann nicht widerlegt werden.

Wird die selbstständige Tätigkeit zwischen 20 und 30 Stunden wöchentlich ausgeübt, so greift die widerlegbare Vermutung, dass eine hauptberufliche selbstständige Tätigkeit ausgeübt wird. Die Vermutung kann nicht widerlegt werden, wenn das Arbeitseinkommen 50 % der monatlichen Bezugsgröße (2011: 1.277,50 EUR; 2012 voraussichtlich: 1.312,50 EUR) übersteigt.

Grundsätzlich kann man sagen, dass der hauptberuflich Selbständige, der gleichzeitig auch als Arbeitnehmer arbeitet, sich privat versichern kann. Der Arbeitgeber aus dem abhängigen Beschäftigungsverhältnis führt dann nur Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeträge ab, nicht jedoch die Beiträge zur Krankenversicherung.
Falls Sie nicht hauptberuflich als Geschäftsführer selbständig sind, fallen Sie in die GKV und müssen die PKV beenden.Sie müssen dann nur auf der Grundlage Ihres Teilzeitjobs Sozialversicherungsbeiträge zahlen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 09.02.2012 | 11:41

vielen Dank für Ihre Antwort.
eine Verständnisfrage: Es liegt ja durchaus in meinem Interesse in die GKV zurückzukehren.
Wenn ich Sie recht verstanden habe, ist dies nur so zu lösen, wenn die neue Tätigkeit eine Haupttätigkeit wird und die Geschäftsführer-tätigkeit in meiner eigenen GmbH zur Nebentätigkeit. Diese Tätigkeit darf nicht mehr als 30 Stunden umfassen und die Vergütung muss unterhalb von 50 % der monatlichen Bezugsgröße (2012 voraussichtlich: 1.312,50 EUR)liegen. Dann würde Versicherungspflicht in der GKV eintreten.
Wären die Bezüge in meiner GmbH z.B. 1.200,00€ dann auch versicherungspflichtig (nur KV und nicht Rentenversicherung) ?
Falls meine Geschäftsführerbezüge in meiner GmbH irgendwann wieder steigen sollten, würde die Versicherung in der GKV in eine freiwillige Versicherung gewandelt und bestehen bleiben.
habe ich alles richtig verstanden.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.02.2012 | 13:15

Wenn Sie in die GKV wechseln (können) unter den oben dargestellten sind nur Sozialversicherungsbeiträge aus der Arbeitnehmertätigkeit zu zahlen und nicht aus Einkünften als Geschäftsführer.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.

Bewertung des Fragestellers 09.02.2012 | 14:33

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"sehr schnell reagiert und kompetent geantwortet, wobei mir letztendlich eine klare Antwort im Sinne
ja eine wechsel wäre unter den beschriebenen Umständen möglich oder
nein ein Wechsel ist solange sie Geschäftsführer bleiben ausgeschlossen fehlt."
Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrter Fragesteller,

bei solchen Konstellationen werden Sie sicherlich streiten müssen mit der Krankenversicherung, da Sie als Geschäftsführer die Bedingungen auch herbeiführen können. Gerne stehe ich Ihnen für eine weitere Vertretung zur Verfügung.