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Wasser im Keller - muss der Bauträger die notwendigen Reparaturen übernehmen?


| 19.06.2007 09:17 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich besitze eine DHH, Baujahr 2004, gekauft von einem Bauträger.

Letzte Woche gingen über unserem Ort zwei schwere Gewitter hintereinander nieder, als Folge davon lief zunächst an einer Stelle Wasser in einen der drei Kellerräume. Ich dachte zunächst, ein an dieser Stelle verlaufendes Rohr sei undicht, stellte einen Eimer unter und wischte den Boden. Nach einigen Minuten hatte ich jedoch den Eindruck, das Wasser werde mehr anstatt weniger - ich bemerkte, dass an beiden Außenwänden des Kellerraums, mindestens an 20 verschiedenen Stellen, Wasser die Wände herunter lief; es kam nicht aus den Rohren, sondern direkt aus der Wand, dort, wo Kellerdecke und -wand aufeinander treffen. Der sofort verständigte Bauträger machte sich ein Bild von der Lage, verschob die Lösung des Problems jedoch auf den nächsten Tag. An diesem Termin zeigte der Bauträger zunächst das Problem auf - das Wasser würde sich im Kiesbeet sammeln und von dort ins Haus eindringen. Zur Lösung schlug er vor, Schläuche im Kiesbeet zu verlegen und durch einen Anschluss das Wasser in die Regenrinne abzuleiten. Auf meine Frage, wann er das machen wolle, entgegnete er, es handle sich dabei um eine Außenanlage und falle daher nicht in seinen Zuständigkeitsbereich (was laut Kaufvertrag auch stimmt). Ich hakte zunächst nicht nach, frage mich nun jedoch, was ein undichtes Haus mit dem Außenbereich zu tun hat. Dass sich das Wasser im Kiesbeet sammeln kann, mag vielleicht eine Frage des Außenbereichs sein, aber das Eindringen ins Haus meiner Meinung nach nicht.

Daher meine Frage: habe ich eine Chance, den Bauträger zur Ausführung der notwendigen Arbeiten oder zumindest zur Übernahme der anfallenden Kosten zu verpflichten?

Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Hilfe.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


hier handelt es sich allein um eine fehlende, bzw. mangelhafte Abdichtung der Kelleraußenwand, und diese Mangelbeseitigung trifft allein das Unternehmen.

Der Hinweis auf die Außenanlagen geht fehl; hier sollten Sie sich keineswegs vertrösten lassen.

Sicherlich ist eine Drainage eine Möglichkeit, TEILE des WAssers aufzufangen; dieses ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der Keller fachgerecht abgedichtet sein muss.

Hier wird eine komplette Ausschachtung und Abdichtung von Außen AUF KOSTEN DER UNTERNEHMENS notwendig sein.

Wenn der Unternehmer sich weigert, sollten Sie zusammen mit dem Nachbarn, der sicherlich das gleiche Problem hat, SOFORT einen Rechtsanwalt nehmen, um sein Beweissicherungsverfahren einzuleiten. Dadurch werden die Beweise dann gerichtsverwertbar gesichert und die Ansprüche gegen den Unternehmen könnten dann durchgesetzt werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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