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WEG-Recht- Kostenübernahme


| 24.12.2007 03:26 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Hallo, benötige bitte eine Auskunft zur Kostenübernahme (umlagefähige Betriebskosten)als Eigentümer einer Wohnung innerhalb einer ETG.welche verwaltet wird.
Die Wohnung war ein Jahr unvermietet. Muss ich die gesamten
umlagefähigen Betriebskosten tragen, auch die Kosten für Hausstrom, welche für mich eigentlich Verbrauchskosten darstellen. Den wenn keiner in der Wohnung wohnt, kann kein
Stromverbrauch verursacht.Der Hausstrom setzt sich aus dem Treppenlicht, Türbeleuchtung sowie dem Stromverbrauch der Rampenheizung für die Tiefgaragenauffahrt zusammen. Die Tiefgarage wurde durch die Nichtvermietung natürlich auch nicht benutzt. Muß ich hier auch meinen Anteil als Eigentümer übernehmen? Vielen Dank für Ihrer Bemühungen
Sehr geehrte Fragestellerin,

nach § 16 Abs. 2 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) richtet sich die Verteilung der Lasten und Kosten des Gemeinschaftseigentums nach der Größe des im Grundbuch eingetragenen Miteigentumsanteil. Von dem Kostenbegriff umfasst sind neben der Instandhaltung und Instandsetzung, der Verwaltung auch die Kosten des gemeinschaftlichen Verbrauchs (dazu zählt auch der Hausstrom).

Entscheidend ist lediglich die Möglichkeit der Nutzung des Gemeinschaftseigentums, nicht die tatsächliche Nutzung. Eine Ausnahme von der Kostentragungspflicht gibt es lediglich hinsichtlich besonderer baulicher Veränderungen gemäß § 22 WEG. Hierbei sind Eigentümer, die dem entsprechenden Beschluss der Hauseigentümergemeinschaft nicht zugestimmt haben, weder zur anteiligen Kostentragung verpflichtet, noch zur Nutzung berechtigt.

Auch wenn es Ihnen vielleicht unbillig zu sein scheint, so sind Sie dennoch verpflichtet im Rahmen des Wohngeldes sich auch an den Kosten des Allgemeinstroms und anderen verbrauchsabhängigen Kosten zu beteiligen.

Bitte nutzen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Lehmann
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 04.11.2008 | 11:46


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