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Vornamensänderung des Rufnamen oder Erweiterung des aktuellen Rufnamen im Familiennam


18.12.2006 13:56 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Rechtsanwältin! Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt !

Jedes Kind erhält meist im Zusammenhang mit einer Begebenheit oder einem Erreignis seinen Vornamen , oder die Eltern suchen sich ein oder mehrere Namen für ihr Kind aus.
Welche rechtlichen Möglichkeiten einer Vornamensänderung oder Erweiterung im Rufnamen gibt ?
Kann bei Vornamenserweiterung der Rufname neu bestimmt werden ?
Reicht das subjektive Empfinden des Antragsteller aus , oder müssen auch tatsächliche Gründe vorgetragen werden ?
Der Antragsteller ist Deutscher , möchte sein Geschlecht beibehalten , ist aber etwas unglücklich über die einst getroffene Vornamenswahl der Eltern mit nur einem Vornamen im Familienname.

Im Falle einer rechtlichen Herbeiführung einer Änderung wäre welches Amt oder Behörde der Wohnanschrift oder des Geburtsort antragstellend zuständig ? Standesamt oder Amtsgericht ?

Welche Urkunden müßten vorgelegt werden ?

Gibt es neben bundeseinheitlichen Regelungen im Namensrecht landesrechtliche Sonderregelungen ( Wohnort Land Bayern )

Kann bei behördlichen Versagen des Antrags europäisches Recht geltend gemacht werden ?

Stelle vorsorglich den Antrag auf eine Nachfrage nach Beantwortung der einzelnen Fragen.

Herzlichen Dank für die Bearbeitung .
Eingrenzung vom Fragesteller
18.12.2006 | 14:02

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Sehr geehrter Ratsuchender,


die von Ihnen beabsichtige Änderung ist nur möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Diesen wichtigen Grund müssen Sie gegenüber dem Standesamt nachweisen, wobei es objektive Gründe sein müssen, da die Namensänderung eben nicht dem Belieben des Antragstellers, also Ihnen, unterliegt.

Nach meiner Erfahrungen müssen Sie folgende Unterlagen beibringen:

gültiger amtlicher Lichtbildausweis
Personenstandsurkunden aus neuerer Zeit zum Nachweis der derzeitigen Namensführung
Führungszeugnis (für Personen ab dem 14. Lebensjahr)
Nachweise über Behinderungen durch die derzeitige Namensführung


Sofern Sie dann einen weiteren Vornamen bekommen haben, können SIE frei den sogenannten Rufnamen wählen.

Sicherlich könnten Sie bei einer unberechtigten Ablehnung dann auch europäischen Recht geltend machen und die Sache ggfs. für den europäischen Gerichtshof bringen. Ob sich dieses sowohl zeitlich, als auch kostenmäßig lohnt, kann ich so nicht beurteilen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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