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Änderung des Familiennamens

22.01.2007 14:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

zu folgender Sachlage benötige ich Hilfestellung:

Ich habe mich 2001 von meinem Mann scheiden lassen und wieder meinen Geburtsnamen angenommen. Meine damals 12-jährige Tochter wollte ebenfalls meinen Geburtsnamen annehmen. Dies scheiterte jedoch am fehlenden Einverständnis des (nicht sorgeberechtigten) Vaters. Meine Tochter musste nun also weiterhin den Namen "Schmidt" tragen. Dies tat sie aber nur noch in offiziellen, rechtlichen Situationen (Krankenkassenkarte, Reisepass). In der Schule sowie im privaten Bereich ist sie nur noch unter meinem Geburtsnamen bekannt.
Meine Tochter wird demnächst 18 Jahre alt.
Sie will dann noch einmal eine Namensänderung beantragen(nicht zuletzt auch wegen der Häufigkeit des Namens "Schmidt").
Meine Frage ist nun: Wie stehen die Chancen einer Namensänderung
für sie. Ist es evt. hilfreich, dass sie seit 6 Jahren in ihrem Umfeld gar nicht mehr unter dem Namen "Schmidt" bekannt ist?
Welche Kosten können auf sie zukommen.
Vielen Dank im Voraus!

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Eine Namensänderung ist grundsätzlich möglich. Hierzu müssen jedoch gem. § 3 Abs.1 NamÄnderG muss jedoch ein wichtiger Grund vorliegen. Es ist anzuzweifeln, ob Ihre Tochter auf Grund der Tatsache, dass Schmidt ein "Allerweltsnamen" ist,eine Änderung ihres Nachnamens genehmigt bekommt. Hierzu werden insbesondere die Interessen Ihrer Tochter mit den Interessen der Allgemeinheit, diesen Namen beizubehalten, abgewogen. Jedoch könnte hier u.U. eine Chance bestehen,wenn Gründe bestehen, dass Ihre Tochter auf Grund der Beziehung zu ihrem Vater eine Namensänderung wünscht. Sie sehen, es kommt hier entscheidend auf die Umstände des Einzelfalles an. Ein bloßer Wunsch der Namensänderung genügt jedoch nicht.

Bezüglich der Kosten kann ich Ihnen mitteilen, dass sich diese bei einem Antrag auf Namensänderung zwischen 2,50 Euro und

Ergänzung vom Anwalt 22.01.2007 | 17:04

1022 Euro liegen. Bei Ablehnung des Antrages liegen die Kosten bei 1/10 bis 1/2 der eben genannten Gebühren.

Ich würde Ihnen empfehlen, unverbindlich anzufragen, ob eine Namenänderung möglich ist. Damit entstehen Ihnen erst einmal keine Kosten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Beurteilung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Ich wünsche Ihrer Tochter viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

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