Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vorkaufsrecht als Erbe


| 19.08.2007 11:05 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernst G. Mohr



Meine Schwester und ich erbten u.a. Werten unser Familienhaus. Ich habe meiner Schwester angeboten ihre Hälfte abzukaufen. Von mir wollte sie allerdings dann ganz erheblich mehr Geld haben, als von fremden Dritten. Ich fragte, wie sie das erklären würde. Sie gab keine Antwort und gab das Haus in die Teilungsversteigerung.
Frage: Habe ich kein Vorkaufsrecht? Durfte meine Schwester so reagieren?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,

ein Vorkaufsrecht besteht nicht.

In der Tat kommt hier eine Teilungsversteigerung in Betracht, mit der die Eigentümergemeinschaft aufgelöst werden kann. Der Ersteigerer ist dann alleiniger Eigentümer des Hauses.

Eine Teilungsversteigerung kann jeder Miteigentümer beantragen, hier also auch jeder Miterbe. Der Antrag ist beim Amtsgericht unabhängig von der Anteilsgröße und von der Zustimmung der anderen Miteigentümer zu stellen.

Die anderen Miterben können das nicht verhindern. Sie können die Versteigerung lediglich hinauszögern. Und zwar mit einem Antrag auf einstweilige Einstellung des Verfahrens. Die Teilungsversteigerung kann dann aufgeschoben werden, wenn
der Antrag innerhalb einer Zwei-Wochen-Frist gestellt wird. Ein Aufschub kann gewährt werden, wenn die Versteigerung zur Unzeit erfolgt. d.h., wenn z.B. eine Wertsteigerung des Grundstücks unmittelbar bevorsteht.

Das Verfahren könnte dann für maximal 6 Monate ausgesetzt werden.

Die Teilungsversteigerung ist öffentlich. Jeder kann mitbieten, also auch der Miteigentümer/Miterbe.

Aufgrund der Kosten des Teilungsversteigerungsverfahrens könnte es sich anbieten, nochmals mit der Miterbin zu verhandeln, um möglicherweise einen gemeinsamen Verkauf an einen Dritten oder an Sie zu erreichen. Anbieten könnte sich ggf. – nach weiteren Verhandlungen – die Einholung eines Wertgutachtens, um darüber möglicherweise eine Einigung mit den Miteigentümer über den Preis zu finden. Letztendlich könnten Sie im Verfahren - wie gesagt - mitbieten.

Ich hoffe, Ihnen hiermit einen Überblick gegeben zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G. Mohr
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Hat mir geholfen. Herzlichen Dank! "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER