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Vorkaufsrecht Immobilie, welche Nachteile für den Eigentümer?

| 12.04.2017 12:23 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

An meinem großen Zweifamilienhaus mit Garten welches nicht von mir bewohnt aber vermietet ist möchte der Nachbar eine Einwilligung zur Grenzbebauung, Südseite an meinem Garten wird dadurch eingemauert, wobei dann von einer Wertminderung auszugehen ist. Wir haben uns auf 30.000€ geeinigt.
Nun habe Ich ein Schreiben vom Nachbarn der auch ein Vorkaufsrecht haben möchte, wovon aber nicht die Rede war.
Siehe Schreiben:
"wie mit Ihnen besprochen sind wir bereit 30000 € für die notwendige Einwilligung zur Grenzbebauung als finanziellen Ausgleich für die an Ihrem Gebäude entstehende Wertminderung zu zahlen.
Wir wünschen ein vertraglich gesichertes Vorkaufsrecht zum Ankauf des Nachbargebäudes im Jahr 2021. Sollten wir das Gebäude
in 2021 erwerben, wird die in 2017 geleistete Ausgleichszahlung vom Kaufpreis in Abzug gebracht"
Es ging im Gespräch nur darum das Ich erwähnt habe frühestens es im Jahre 2021 zu verkaufen.

Welche Nachteile hätte Ich von diesem Vorkaufsrecht?
Und wie sollte Ich es vertraglich gestalten, schließlich wollen die was von mir!
Wegen dieser Ausgleichszahlung möchte Ich mich nicht einschränken lassen.

Gruß

12.04.2017 | 13:01

Antwort

von


(2283)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,


diese schriftliche Mitteilung des Nachbarn kann entweder als Bedingung für die Ausgleichszahlung oder als neues Angebot aufgefasst werden.

Entscheidend ist, was mit dem Nachbarn besprochen worden ist.


Wurde die Ausgleichszahlung ohne weitere Bedingung (so Ihre Sachverhaltsdarstellung) vereinbart, sollten Sie dieses deutlich machen und den Wunsch nach einem Vorkaufsrecht zurückweisen.

Stattdessen sollten Sie deutlich machen, dass ohne Zahlung der 30.000 € Sie die Einwilligung nicht erteilen werden.


So ein Vorkaufsrecht würde Ihr Grundstück insoweit belasten, dass Sie dann bei jedem späteren Verkauf immer zunächst den Nachbarn informieren und dessen Entscheidung, ob das Vorkaufsrecht ausgeübt werden soll, immer abwarten müssen.

Potentielle Käufer müssten dann ebenfalls warten und könnten dann immer "abspringen".


Zudem wird dann auch - je nach Ausgestaltung des Vorkaufsrechtes - die künftige Preisentwicklung ggfs. abbedungen, so dass Sie dann eben vielleicht sogar unter Wert verkaufen müssten. Zudem sollen dann - ohne Inflationsberücksichtigung - jetzige Zahlungen berücksichtigt werden.


Daher sollten Sie so ein Vorkaufsrecht nicht einräumen; dafür besteht auch keine Veranlassung.


Besteht der Nachbar darauf, sollten Sie die Einwilligung zur Grenzbebauung nicht abgeben, dürfen also auch nicht etwas auf Plänen Ihre Unterschrift setzen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Bewertung des Fragestellers 14.04.2017 | 00:42

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(2283)

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