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Versuchter Ladendiebstahl, Fake der Detektivin


| 22.02.2007 10:43 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Am Nachmittag des genannten 19.02.2006 fuhr ich zum TOOM- Markt im Nachbarort mit dem Ziel, für einen defekten Staubsaugerschlauch einen Ersatz zu kaufen. Um sicher sein zu können, falls überhaupt im Sortiment, einen passenden Schlauch zu kaufen, habe ich die alten Anschlußstücke des kaputten Schlauches mitgenommen.
Mit den deutlich aus der Jackentasche herausragenden Altteilen betrat ich also den Laden und schaute in der Elektroabteilung nach Ersatzteilen. Zwar fand ich diese nicht, sah jedoch einen Bodenstaubsauger zum Verkaufspreis von 19,99 Euro. Wissend, dass ein Staubsaugerschlauch mindestens das gleiche kosten würde, entschied ich mich, einen neuen Staubsauger zu kaufen. Also nahm ich einen Karton aus dem Regal und las die Inhaltsbeschreibung. Dort wurde u.a. auf ein 4-fach Mikrofiltersystem hingewiesen, es stand dort aber nichts darüber, ob Staubsaugerbeutel enthalten sind. Neben dem Regal stand ein Stapel von drei verpackten Staubsaugern des gleichen Typs, der oberste Karton war bereits geöffnet. Ich nahm mir daher die Freiheit, in den offenen Karton hineinzusehen, zu prüfen ob Staubbeutel enthalten sind. Dabei habe ich auch ein anderes Zubehörteil kurz angehoben, um besser sehen zu können. Meine Inspektion des Kartoninhaltes blieb aber ergebnislos, ich fand keinen Staubbeutel.
Also suchte ich nach einer Verkäuferin, ging dabei mehrmals ein paar Meter hin und her, bis ich eine Dame mit Namensschild am Revers sah. Ich sprach sie an, und sie verwies mich an die Fachverkäuferin. Jene führte in Sichtweite, jedoch außerhalb der Verkaufsfläche an der Information ein Telefonat. Ich wartete daraufhin im Laden, hinter der Einlaßsperre für den Laden auf jene Verkäuferin. Als diese ihr Telefonat beendete, und sich in eine andere Richtung abwenden wollte, (vermutlich zwecks irgendeiner Erledigung) gab ich der Verkäuferin ein Handzeichen, woraufhin sie auch auf mich zukam.
Meine Frage nach im Karton enthaltenen Staubsaugerbeuteln beantwortete sie positiv, meine weitergehende Frage nach passenden Staubsaugerbeuteln im Verkaufssortiment beantwortete die Dame mit „Moment bitte, ich komme sofort“. Ich ging also die paar Meter bis zum Verkaufsregal mit den Staubsaugern und wartete dort auf die Verkäuferin, es handelte sich wirklich nur um einen Moment. Am Regal schaute die Verkäuferin in einer dort aushängenden Liste nach dem Staubbeuteltyp, zeigte mir am Regal den Platz wo die Beutel liegen. Zwar im Moment ausverkauft, versicherte mir die Verkäuferin, dass ich die Beutel jederzeit erhalten könne. Damit war meine Kaufentscheidung gefallen, ich nahm einen Karton aus dem Regal, ging zur Kasse, bezahlte und schickte mich an den Laden zu verlassen.

Und nun begann etwas, womit ich nie im Leben gerechnet hätte. Eine Frau trat mir in den Weg, eine Hand erhoben, irgendwas darin haltend. Ich habe nicht darauf geachtet. Wie diese Frau auf mich zukam, war äußerst aufdringlich, um nicht zu sagen aggressiv, wäre ich nicht stehengeblieben, hätte ich sie zwangsweise umgelaufen. So stand sie also mit erhobener Hand vielleicht noch 10 cm vor mir. Mit den Worten „Nein danke“ versuchte ich die Person zu passieren, während diese mit dem Wort „Nein“ mir erneut in den Weg trat. Erst nach einem weiteren Versuch, die von mir für irgendeine aufdringliche Promoterin gehaltene Person zu passieren, hörte ich dann das Wort „Security“. Auf meine Frage, was sie von mir wolle, hörte ich nur : „Sie haben was in Tasche. (wörtlich) Kommen Sie in mein Büro.“
Ich lehnte es ab, der Dame in ihr Büro zu folgen, allzu oft hatte ich in der Vergangenheit bereits Berichte über Vorgehensweisen von Ladendetektiven gesehen, in denen dargestellt wurde, dass es Ladendetektive gibt, die Diebstähle auch fingieren, wenn den Verdächtigten nichts nachzuweisen sei. Immer schön im Vier- Augen- Gespräch, an dessen Ende dann irgendwelche Gegenstände auf den Tisch kommen, mit der Behauptung, diese beim Beschuldigten gefunden zu haben.
Die beiden oben angeführten Sätze „Sie haben was in Tasche. Kommen Sie in mein Büro“ hörte ich nun mit Sicherheit noch ein Dutzend mal, wobei die Ladendetektivin immer aggressiver wurde. Allmählich wurde ich auf einen Herrn aufmerksam, welcher sich hinzugesellte, es handelte sich um den Verkaufsstellenleiter Herrn O. Ich machte nunmehr, ziemlich sauer ob der haltlosen Anschuldigung und des aus meiner Sicht völlig unangemessenen Auftretens der Detektivin, klar, dass ich auf hinzuziehen der Polizei bestehe, das Büro der Detektivin nicht betreten werde, und bot an, die Sache direkt vor Ort, vor der Informationstheke zu klären. Die Detektivin ging nunmehr so weit, zu versuchen, mich am Arm mit sich zu ziehen, was ihr allerdings nicht gelang. Die hinter dem Informationsschalter tätige, laut Namensschild, Frau B. rief mittlerweile bei der Polizei an. Während die Detektivin unablässig ihr „Sie haben was in Tasche“ wiederholte.

Zugegeben, allmählich stieg auch in mir der Aggressionspegel. Ich fasste also in meine Jackentaschen, zog die mit geführten Altteile heraus, legte sie auf die Informationstheke. Herr O. kommentierte dies mit den Worten: „Die sind ja bockalt.“. Ich zog erneut mitgeführte Sachen aus meinen Jackentaschen, rechts Handschuhe, links eine Strickmütze und legte sie ebenfalls auf die Theke, leerte auch die Innentasche von Papieren. Von Herrn O. war zu vernehmen: „Ich habs mir fast gedacht. Ich habe das befürchtet. Ich habe immer gesagt, wenn das mal gutgeht. Warum soll einer was klauen, wenn er den ganzen Staubsauger kauft.“ Auf Nachfrage konnte ich Herrn O.s Bedenken mit Vorlage des Kassenbons weiter verstärken. Von diesem Moment an änderte sich das Verhalten der Detektivin radikal, sie versuchte zumindest nicht mehr mich in ihr Büro zu bekommen, sondern verschwand in den Laden, genauer auf die Verkaufsfläche.

Während ich weiter mit dem Marktleiter sprach, ihm meine Geschichte vom defekten Staubsaugerschlauch erzählte, mittlerweile auch wieder gelassener, denn der Diebstahlsvorwurf hatte sich ja gerade erledigt, sah ich die Detektivin zwischen den Regalen etwa im Bereich der Staubsauger herumlaufen, dann war sie aus meinem Blickfeld verschwunden, tauchte irgendwann wieder auf. Ich habe mir dabei rein gar nichts gedacht, zumal ich mich ja auch im Gespräch mit dem Marktleiter befand. Welcher mir nebenbei versicherte, er könne die Situation nicht beeinflussen, die Detektivin unterstünde ihm nicht, es handele sich um eine externe Kraft. Immer wieder rieb sich der Marktleiter mit der Hand übers Gesicht und murmelte, immer wieder „ich habs befürchtet“ (sinngemäß, er hat es sicher nicht immer wieder gleich formuliert.)

Es vergingen weitere Minuten, die Detektivin kam aus Richtung der Kassen auf mich zu, erneut hörte ich, und diesmal muss ich es als zischend bezeichnen, „Sie haben was in Tasche, Kommen Sie in mein Büro“, (und das, obwohl mittlerweile vor Zeugen klar war, dass ich nichts in den Taschen hatte, was dort nicht von Rechtswegen hätte sein dürfen) erneut versuchte die Frau mich mit sich zu ziehen, erfolglos, (dabei hielt sie irgend etwas, Farbe braun, hellbraun, in der Hand, was sie weitgehend mit dem Körper verdeckte. Ich dachte mir nichts dabei, mir wurde erst später klar, was Sache war.) und verschwand dann durch eine Tür fürs Personal. Auch der Marktleiter stand nicht mehr bei mir, wohin er gegangen war, ist mir entgangen, ich war durch die Detektivin abgelenkt. Also wartete ich, nunmehr allein mit der hinter der Informationstheke tätigen Frau B., mit welcher ich auch ein kurzes Gespräch führte. Das in etwa war der Zeitpunkt, als ich einen Streifenwagen auf den Parkplatz fahren sah.

Auch der eingetroffene Polizist, Herr H., ließ sich von mir den Kassenbon für den Staubsauger zeigen, sah sich die Altteile an, und auch Herrn H. bot ich an, mich weitergehend zu kontrollieren, Jackentaschen etc. Obwohl ich eigentlich noch immer nicht gewillt war, mich in das Büro der Detektivin zu begeben, für mich war die Sache längst geklärt, und zwar ein-eindeutig, wie der Mathematiker es sagen würde, ließ ich mich von Herrn H. letztendlich dazu überreden, mit ins Büro zu gehen. Ausschlag gebend war die Aussage von Herrn H., er sei dabei, und er sei neutral. Auf dem Weg ins Büro stand an der Treppe jene Verkäuferin, welche ich als allererste angesprochen hatte, auf meine Bemerkung, sie sei wohl diejenige..., weiter kam ich nicht, die Verkäuferin wies alles zurück, sie habe gar nichts... Weiter kam sie nicht.
Sie entfernte sich dann, da ihr gesagt wurde, man würde sie rufen wenn sie benötigt würde. Ursprünglich hatte ich sagen wollen, sie sei wohl diejenige welche als Zeugin fungieren müsse.

Angekommen im Büro saß die Detektivin bereits an ihrem Schreibtisch, mit Schreibarbeit beschäftigt. Auf ihrem Schreibtisch lag ein Staubsaugerbeutel. (Das Papier, aus dem der Staubbeutel gefertigt ist, war von hellbrauner Farbe) Triumphierend teilte sie mir mit, dass ich eine Anzeige wegen versuchten Diebstahls bekäme, jenes auf dem Tisch liegende „Korpus Delikti“ (meine Ausdrucksweise, nicht die der Detektivin) hätte ich hinter den Kaffeemaschinen versteckt. (Im weiteren Gespräch wurde klar, dass es sich nicht nur um einen Staubsaugerbeutel handelte, sondern um einen Staubsaugerbeutel mitsamt der zum Staubsauger gehörenden Kunststoffhalterung.)
Herr H. ließ sich derweil von mir meine Personalien geben, (überprüfte diese im weiteren Verlauf telefonisch) und klärte mich auf, wie die Sache für mich weiter gehen würde, Stichwort Ermittlungsverfahren.
Die Detektivin ihrerseits führte nun aus, und das sehr lautstark, ich habe den auf dem Tisch liegenden Gegenstand in meiner Jackentasche gehabt und diesen dann hinter besagten Kaffeemaschinen versteckt, damit die von mir um Rat gebetene Fachabteilungs- Verkäuferin nichts merke. Dabei wiederholte sie dann auch ihre Ankündigung, dass ich eine Anzeige bekäme.
Herr O., der Marktleiter, kam etwas später ebenfalls zu diesem Gespräch hinzu, er wirkte auf mich immer noch so, wie er die ganze Zeit über gewirkt hatte: nämlich so, als sei für ihn klar, dass keinerlei Vergehen vorliege.
Herr H. informierte alle Beteiligten noch mit einer kurzen Ausführung über eine aus seiner Sicht wahrscheinliche oder mögliche Wertung des Vorkommnisses, welches sich nunmehr aus der ganzen Anschuldigung heraus ergab, und vor Ort nicht weiter zu klären wäre. So wie er die Sache aufgrund seiner Berufserfahrung sähe, (allerdings ohne hierfür eine 100%tige Garantie geben zu können) handele es sich bei dem verbleibenden Vorwurf wohl um eine „Vorbereitungshandlung“ für einen Diebstahl, welche nach seinem Wissen nicht strafbar wäre.

Für mich war an dieser Stelle eines klar geworden: die Detektivin hatte mich im Verdacht geklaut zu haben. Nachdem klar geworden war, dass der Verdacht unbegründet ist, hat sie einen „Tatbestand“ konstruiert, den sie mir anhängen kann. Welche Motivation dabei vorlag weiß ich natürlich nicht, ein mögliches Motiv wäre ein möglicher Gesichtsverlust vor dem Marktleiter. Ich halte es jedoch für wahrscheinlicher, dass es eventuell um eine Fangprämie (zusätzlich zu einem Grundgehalt)geht. Ich kann mir weiter sehr gut vorstellen, dass Ladendetektive hinsichtlich einer Aufklärungsquote von Ladendiebstählen seitens ihres Arbeitgebers unter starkem Druck stehen, und die Motivation der Detektivin hierin begründet sein könnte.
Für mich war jedenfalls eines völlig klar: die Frau sah die ganze Aktion wie eine Seifenblase platzen und wurde dann selbst tätig um sich nicht entschuldigen zu müssen, für ihren falschen Verdacht.
Auf der anderen Seite war zu diesem Zeitpunkt klar, das Aussage gegen Aussage stehen wird. Um aber nachweisen zu können, dass die Detektivin, (nebenbei: welche sich bis zum Schluss der ganzen Aktion weigerte, ihren Namen bekannt zu geben) ein mögliches Delikt vorgetäuscht hat, bat ich Herrn H., den Gegenstand um den es geht, sicherzustellen. Damit ich eine Chance hätte, über Fingerabdrücke zu beweisen, dass ich diesen Gegenstand nie berührt habe. Herr H. lehnte dies aber ab. Das werde er mit Sicherheit nicht machen, weil keine verwertbaren Spuren mehr gefunden werden könnten, schließlich hätten die Detektivin und auch er selbst das Objekt mehrfach angefasst, so dass nunmehr nicht mehr feststellbar wäre, ob meine Fingerabdrücke darauf wären. Überlappung und Überdeckung sowie Verwischung möglicher Abdrücke war seine Argumentation.

Mittlerweile war mir persönlich eines klar geworden: die Detektivin hatte sich, aus welchem Grund auch immer, auf mich eingeschossen, würde ich diesen Laden irgendwann wieder betreten, müsste ich wohl damit rechnen, erneut von dieser Person beschuldigt zu werden. Da ich aber auf kurz oder lang in diesen Laden müsste um Ersatz- Staubbeutel zu kaufen, bat ich den Marktleiter im Beisein des Herrn H., den von mir ordnungsgemäß gekauften Staubsauger gegen Erstattung des Kaufpreises zurück zu nehmen. Mit der Aussage dass dies kein Problem sei kam Herr O. dieser Bitte nach.
Alle Beteiligten verließen gemeinsam das Büro und betraten wieder den Laden, ich setzte mich Richtung Ausgang in Bewegung und bekam von der Detektivin noch ein „sie bekommen Hausverbot für TOOM und HIT“ nach gezischt. Dies war allerdings so leise, dass ich bezweifele, ob jemand der anderen dies gehört hat.

Soweit die detaillierte Schilderung des Ereignisses. Ich hab mir für mein weiteres Vorgehen verschiedene Punkte zurechtgelegt, meine Fragen betreffen das weitere Vorgehen.

1. Ich habe vor, einen Beschwerdebrief an die Hauptverwaltung zu schicken. Forderung: Kübdigung, bzw. nicht mehr einsetzen der Detektivin, Entschuldigung, Schmerzensgeld, Rücknahme evtl. Hausverbot.
Halten Sie dies für sinnvoll, oder raten Sie mir davon ab?

2. Öffentlich machen des Vorfalls (Presse) mit dem damit verbundenen Versuch andere Personen ausfindig zu machen, welche ähnliche Bekanntschaft mit der Detektivin in diesem Laden gemacht haben. Frage wie oben: Sinnvoll? Oder besser nicht?

3. Anzeige gegen die Detektivin (Vortäuschung einer Straftat?)
Würden Sie mir dazu raten? Wann kann ich eine solche Anzeige erstatten? Sofort, oder erst nach Anhörung/Vernehmung? (Der Polizist meinte ich könne nicht sofort Anzeige erstatten, es sei ein Gegenanzeige.)

4. Ich bin nicht bereit eine Einstellung wg. Geringfügigkeit oder Nicht- Strafbarkeit zu akzeptieren, und habe vor, einer evtl. Einstellung zu widersprechen. Was raten Sie mir hierzu?

Leider kann ich nur einen relativ geringen Einsatz bieten, da arbeitslos.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Natürlich können Sie einen Beschwerdebrief an die Hauptverwaltung schicken und dort den Sachverhalt nochmals schildern. Insbesondere können Sie sich auf den Marktleiter O beziehen, der ja bezeugen kann, dass sich nichts in Ihren Taschen befunden hat. Dort wird man dann sicher die notwendigen Schritte gegenüber der Detektivin (zB eine Abmahnung) einleiten. Ein Schmerzensgeld werden Sie von dort aber wohl nicht erhalten.

Auch können Sie sich an die Öffentlichkeit wenden. Sofern die Presse Interesse hat, wird sie dann weiterrecherchieren.

Sie können die Detektivin zudem wegen falscher Verdächtigung und Vortäuschung einer Straftat bei der Staatsanwaltschaft oder Polizei anzeigen; dann muss ein Ermittlungsverfahren eröffnet werden.

In der Tat sollten Sie eine Einstellung nach § 153 StPO oder § 153a StPO nicht hinnehmen; die einzig richtige Einstellung in Ihrem Fall scheint die nach § 170 Abs. 2 StPO zu, wegen fehlenden Anfangsverdachtes.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 22.02.2007 | 12:01

Einstellung wegen fehlenden Anfangsverdachts:
Ist eine solche Einstellung qualitativ ähnlich zu bewerten wie ein sog. Freispruch "erster Klasse"?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.02.2007 | 12:09

Ja, diese Art der Einstellung belässt Ihnen eine "blütenweiße Weste". Angezeigt werden kann jeder. Ist kein Anfangsverdacht erkennbar, muss das Ermittlungsverfahren eingestellt werden.

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