Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Versicherung verwehrt Zahlung an Autovermietung

16.05.2007 14:14 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrter Frau/Herr Rechtsanwalt,
ich hatte im August 2006 einen Unfall, bei dem eine Person rückwärts (beim telefonieren) mir ins Auto fuhr. Der Fahrer gibt im Beisein der Polizei (im Unfallprotokoll festgehalten - Zahlung einer Strafe des Unfallverursachers erfolgt gleich vorort) seine Schuld 100 % zu. AXA-Versicherung der Gegenseite zahlt nur eine kleine Summe an und will mir eine 30%ige (50 % waren auch schon mal im Gespräch) Mitschuld anrechnen. Auf Grund dieser Tatsache wird es wohl zu einem Gerichtstermin kommen müssen.
Die Versicherung des Unfallverursachers stellte mir am Tag des Unfalles ein Mietfahrzeug der Autovermietung "CARO" Berlin zur Verfügung. Ich quittierte lediglich den Empfang des Autos, habe aber einen Mietvertrag oder dergleichen mit der Autovermietung nicht geschlossen - ich wohne ca. 120 km entfernt. Beim Wissen, dass ich die Autovermietung selber zahlen soll, hätte ich keine in Anspruch genommen. Da der Unfallverursacher die Schuld 100 % zugab, stand eine Selbstbeteiligung am Unfall überhaupt nicht zur Debatte. Nachdem nun die CARO-Autovermietung vergeblich versuchte, Ihre Forderung bei der AXA ausgeglichen zu bekommen, habe ich nun letztlich die Rechnung der Autovermietung erhalten und soll das Mietauto zahlen.
Dem widersprach ich. Nach der 3. Mahnung der CARO-Autovermietung Berlin habe ich nun von einem Inkassobüro eine Forderungsmitteilung mit entsprechenden Auflagen erhalten. Obwohl ich der Autovermietung CARO bereits schon nach der Rechnungslegung in mehreren Telefonaten mitteilte, dass die AXA-Versicherung die Schuldfrage nicht nach eigenem Ermessen abschließen kann, lässt dies die Autovermietung unbeeindruckt. Da von der Versicherung kein Geld zu bekommen ist, wendet man sich nun an mich. Die Frage ist, kann die Autovermietung mir eine Rechnung stellen, obwohl ich keinen Auftrag bei der Autovermietung ausgelöst habe (dies hat die Versicherung getan ohne meinem "Zutun")? Zum anderen ist es jetzt so, dass sich die Autovermietung darauf beruft, eine Ratenzahlungsvereinbarung mit mir zu haben. Man hat mich unter Druck gesetzt, wenigstens immer mal etwas zu überweisen. Insgesamt habe ich 4 Überweisungen = 300,00 € vorgenommen. Es besteht noch eine Restforderung in Höhe von 486,82 €.
Eine konkrete mündliche (ohne feste Überweisungstermine) oder schriftliche Vereinbarung zur Ratenzahlung mit der Autovermietung gibt es nicht. Ich habe im Monat April keine Überweisung getätigt, dafür aber gleich Anfang Mai. Diese Überweisung überschnitt sich mit dem Forderungsschreiben des Inkassobüros.


Die Forderung in Höhe von 486,82 € setzt sich, lt. Inkassobüro, wie folgt zusammen:
1.Hauptforderung = 403,00 €
2.Gläubigerspesen = 5,95 €
3.10 % Zinsen vom 10.08.06 bis
10.05.07 = 42,67 €
4.Anwaltgebühren = freigelassen
5.Unsere Gebühr und Auslagen,
gem.§§ 286,284,BGB = 85,20 €
6.19 % Mwst. aus EUR 85,20 = freigelassen
________
Gesamtforderung = 536,82 €
abzügl.Zahlg.bis 10.05.07 = 50,00 €
________
Rest-/Gesamtforderung = 486,82 €
========
Teilzahlungen werden nach § 367 Abs. 1 BGB zunächst auf Kosten und Zinsen verrechnet.


Meine Fragen:
Zu Pkt. 3: Ist die Zinssumme bei 10 % Zinsen richtig ausgeworfen? Ich habe eine Summe (bei 10 % = 274 Tg.) mit 30,25 € errechnet.
Das Inkassobüro hat offensichtlich den Mittelwert beim Zinssatz genommen, da bis Dezember 2006 9,95 % Zinsen zum Ansatz gebracht werden konnten und ab Januar 2007 10,70 %.

Sind die anderen Positionen der Rechnung korrekt (insbesondere Pkt. 5)?

Können die freigelassenen Pos. 4-6 mir noch in Rechnung gestellt werden?

Für eine baldige Rückmeldung bin ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen


16.05.2007 | 17:01

Antwort

von


(29)
Kurfürstendamm 136
10711 Berlin
Tel: +49308803400
Web: http://www.ligant.de
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zunächst möchte ich mich für Ihre gestellte Frage bedanken und diese in Anbetracht Ihres geschilderten Sachverhalts und Ihres Einsatzes kurz wie folgt beantworten.

Ich kann Ihnen nur raten, sich mit einem Anwalt Ihres Vertrauens in Verbindung zu setzen. Anhand Ihres geschilderten Sachverhalts hat werde die Autovermietung noch das Inkassounternehmen gegen Sie ein fällige und einredefreie Forderung.

Sie schreiben, dass die Versicherung Ihnen das Fahrzeug über die Autovermietung zur Verfügung gestellt hat. Dann spricht vieles dafür, dass auch die Versicherung Vertragspartner geworden ist. Genau kann dies aber nur festgestellt werden, wenn ich Einblick in Ihre Unterlagen erhalte.

Die Zinsen sind mit 10% zu hoch angesetzt.

Zumal Sie bereits ein Teil des Betrages rückerstattet haben.

Es ist bisher auch nicht ersichtlich, woraus die Anwaltsgebühren, die nicht einmal beziffert wurden, resultieren sollen.

Die geltend gemachten Gebühren des Inkassounternehmens müssen detailliert erläutert werden.

Auch bei der Regulierung des Unfallschadens rate ich Ihnen dringend, einen Anwalt zu beauftragen.

Zu dem Unfall wird es ein polizeiliches Ermittlungsverfahren geben. In dieses Erhalten Sie jedoch nur über einen Anwalt Akteneinsicht. Sollte sich aus der Ermittlungsakte ergeben, dass der Unfallgegner die Schuld am Unfall trägt, was bei Rückwärtsfahren vermutet wird, dann hat die Versicherung für sämtliche Kosten im Übrigen auch für Ihre Anwaltskosten aufzukommen.

Gerne lade ich Sie zu einem Blick auf meine Homepage ein, dort erhalten Sie weitere Informationen zum Thema Unfall.

Für eine Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Kugler
Rechtsanwalt

Zum Abschluss möchte ich Sie noch auf Folgendes ausdrücklich hinweisen:

Diese Auskunft umfasst die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind.
Insbesondere bezieht sich diese Auskunft lediglich auf die Informationen, die mir Rahmen der Sachverhaltsschilderung zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine umfassende verbindliche Beratung unerlässlich. Deshalb weise ich Sie ausdrücklich daraufhin, dass diese Leistung nicht im Rahmen der Online-Beratung erbracht werden kann.

Bitte beachten Sie auch bei der Beantwortung Ihrer Nachfrage. Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Darüber hinaus ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Schon daraus ist erstichtlich, dass diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen kann. Ich bitte Sie dies stets zu beachten!


Rechtsanwalt Sascha Kugler

ANTWORT VON

(29)

Kurfürstendamm 136
10711 Berlin
Tel: +49308803400
Web: http://www.ligant.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Medizinrecht, Verkehrsrecht, Datenschutzrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 80341 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr gute Einschätzung und Erklärung des Sachverhalts! Hat mir geholfen die bestehenden Vereinbarungen zu verstehen und zu deuten. Klare Empfehlung! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Wie freundlich würde ich auf Sachlich umändern wollen, denn eine Sachauskunft hat wenig mit freundlichkeiten zu tun. Antwort Top. Sachlich und Verständlich erklärt. Danke für die schnelle Antwort ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Leicht Verständlich. Bestens! ...
FRAGESTELLER