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Schadensersatz Versicherung


| 20.10.2017 20:36 |
Preis: 85,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von



person A (ich)-Angeklagte/Unfallverursacherin
Person B Mutter/Augenzeugin befreundet mit Person C
Person C auch Halterin des Pkws/Versicherte
Person D Unfallopfer



Person C ist zu uns gekommen um uns ihren Autoschlüssel zu geben ohne dass ich sie darum gebeten haben, da person B meine Mutter mit Person C befreundet war wusste Person C dass Person B an diesem Tag in den Urlaub fliegen wollte und zum Flughafen musste, da gab sie uns ihr Auto damit wir zum Flughafen fahren können. Sie hat sogar das Auto genau vor die Haustür geparkt damit wir das Gepäck leichter ins Auto bekommen nachdem Person B dann zur Bank musste nahm ich person A den Auto Schlüssel und wollte Person B gleich von der Bank abholen , damit wir gleich zum Flughafen fahren können.
An dem Tag hat es geregnet und war etwas neblig nachdem ich den Autoschlüssel nahm und das Gepäck ins Auto brachte fuhr ich die Einfahrt raus, da die Sicht sehr schlecht war konnte ich nicht erkennen dass Person D mit dem Auto auf mich zu kam als ich Person D dann in den Wagen gefahren bin stiegen wir aus und Person D rief die Polizei an.
beide autos blieben an der Unfallstelle wurde nicht bewegt als Person B um die Ecke kam sah sie dass ich einen Unfall hatte sofort rief sie Person C an die Besitzerin des Autos.
Person C war innerhalb von 2 Minuten da da sie gleich vor dem Unfall Ort wohnt, als Person C kam, kam auch einige Minuten später die Polizei, die Polizei nahm alles schriftlich auf und Person D und ich haben per Handy Fotos von dem Unfall gemacht und von dem Schaden.
der Polizist gab mir eine Abmahnung in Höhe von 20 € die ich an dem selben Tag noch per Überweisung beglichen habe nun da Person C mit Person B befreundet war versicherte Person C , dass sie den Unfall sofort ihre Versicherung mitteilen wird und dass Person B und ich persona A uns darum nicht kümmern brauchen und wir ihr vertrauen könnten Person B erkundigte sich öfters über den Stand der Versicherung Person C versicherte ihr das alles in Ordnung wäre und dass sie sich keine Sorgen machen bräuchte da ich person A seit dem 2. Juni nach Frankreich gezogen bin, habe ich natürlich von all dem später nur Per Telefon mitbekommen da Person B mich immer auf dem neusten stand hielt, sie erzählte mit das von Person C noch nichts Neues kam, als Person C etwa einen Monat später zu person B ging sagte Person C dass die Versicherung von ihr 2000 € in bar haben wollte und dass sie ihr die 2000 € von ihrer Bank abgezogen hätten doch Person B wollte einen schriftlichen Beweise oder zumindest die Nummer von der Versicherung von Person C, da Person C aber versucht hat jeglichen Kontakt zu ihrer Versicherung nicht zu zuzulassen, hatte ich keine Möglichkeit herauszufinden ob sie es ihrer Versicherung mitgeteilt hätte . Person C lies Person B und person A im glauben dass die 2000 € jetzt von mir Person A beglichen werden müssten.
ich bekam einen Anruf von meiner Mutter Person B dass Person C 2000 € haben wollte, aber uns nicht einen Beweis bringen konnte das die Versicherung diese Summe von ihr verlangte.
nachdem wir Person C nochmals gefragt hatten sagte Person C dass die Versicherung von ihr jetzt nur 1500 € haben wollte.
Person B kam die ganze Sache komisch vor da Person C meinte dieser Betrag käme zu Stande weil ich person A Angeblich unter 25 Jahre alt sei. da das nicht stimmen könnte weil ich am 12.04.1990 geborene bin und jetzt 27 Jahre alt bin.
Ich schickte ich trotzdem Person C eine Kopie von meinem Führerschein.
ungefähr eine Woche später, behauptete Person C das die Versicherung es doch verrechnet hätte und ihr den Restbetrag ausgezahlt hätten, nachdem wurde uns wieder von Person C nichts mitgeteilt bis zum Zeitpunkt als ich Person A den Brief vom Gericht am 12.10.2017
bekommen hatte mit einer Rechnung von 6000 € Schadensersatz und eine Anzeige von der Versicherung des Unfallopfers Person D , nun hat Person B , person C angerufen und gefragt ob sie diesen Schaden bei ihrer Versicherung gemeldet hätte wieder Versicherten Person C uns dass sie den Schaden gemeldet hätte und alles zugeschickt hätte was nötig wäre.
da wir ihr aber nicht mehr glaubten riefen wir selber bei der Versicherung von Person C an, die Versicherung berichtete uns dass also & C niemals einen Schaden gemeldet hätte und dass sie nicht reagiert hatte und deshalb die Versicherung diesen Schaden abgelehnt hätte, da ich mit der Versicherung sprach und die Mir Sagten dass wir Person B und Person A selber die ganzen Dokumente die wir vom Gericht bekommen haben zu schicken sollten so schnell wie möglich bevor die Frist von zwei Wochen verfällt und ich person A dann die 6000 € bezahlen muss. Bis heute will Person C nicht zugeben dass sie den Schaden niemals bei der Versicherung gemeldet hat.
Zudem kommt dazu das Person C schon 2 schreiben vom Gericht bekommen hat einmal am
9.05.2017 ubd einmal am
6.06.2017 und darauf nicht reagiert hat deshalb kam es dann dazu das ich nach 6 Monaten ein schreiben bekam, sonst hätte ich niemals davon erfahren.
Person C verleugnet das sie jemals ein schreiben bekommen hätte.
Was denn Unfall angeht habe ich person D und Person B so wie den an dem Tag anwesenden Polizisten die bezeugen können das Person C zum Unfall Ort kam und den Unfall selber gesehen hatte und selber Fotos gemacht hat.

Ich brauche dringen Hilfe was kann ich machen um aus dieser Sache zu kommen ohne da ich zahlen muss.
Zusätzlich habe ich kein Einkommen und lebe in Frankreich bei meinen Schwiegereltern da ich und mein Mann uns keine Wohnung leisten können und auch nichts gespartes haben,
Mein Mann ist behindert nach einem schweren Motorrad Unfall 2016
Was kann ich machen ?
Gegen wenn kann ich klagen ?
Wie stehen die Chancen das ich gewinne?
Und wie stehen die Chance auf eine Prozess kosten Hilfe ?

Vielen Dank für Ihre Hilfe

Person A
20.10.2017 | 22:12

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Mein Eindruck ist, dass Sie sich im Moment keine Sorgen machen müssen und dass Sie von Ihrer Seite auch alles richtig gemacht haben. Ich stelle, auch zur Vermeidung von Missverständnissen, den von Ihnen geschilderten Sachverhalt noch einmal kurz dar und beschränke mich dabei auf das, was wesentlich ist für die aktuellen Rechtsbeziehungen zwischen den beteiligten Personen:

Sie haben mit dem Auto der Person C schuldhaft einen Schaden am Fahrzeug des Unfallopfers verursacht.

Die Person C hat - aus welchen Gründen auch immer - offenkundig den Schaden nicht ihrer Versicherung gemeldet. Folglich hat die Versicherung auch den Schaden nicht beglichen sodass das Unfallopfer irgendwann Klage eingereicht hat.

Bei den weiteren Rechtsbeziehungen muss man gedanklich in zwei Schritten vorgehen:

Im ersten Schritt steht fest, dass Sie als Fahrerin für den Schaden beim Unfallopfer verantwortlich und auch schadensersatzpflichtig sind. Ebenfalls schadensersatzpflichtig ist Person C als Fahrzeughalter. Offenbar wurde Person C schon vor einiger Zeit verklagt und man hat sich erst später entschlossen, Sie als Fahrerin ebenfalls zu verklagen. So etwas hat in der Regel prozesstaktische Gründe, über die wir hier nur spekulieren könnten. Jedenfalls ist das ein zulässiges Vorgehen.

Im zweiten Schritt ist es aber so, dass die Kfz-Haftpflichtversicherung der Person C für den Schaden eintrittspflichtig ist.

Die Versicherung wird den Schaden also zahlen.

Weil es so ist, dass die Versicherung am Ende den Schaden zahlen muss, hat sie auch die Prozessführungsbefugnis und deshalb gebeten, dass Sie ihr die Unterlagen zuschicken.

Durch die verspätete Schadensmeldung ist jetzt ein weiterer Schaden (Prozesskosten) entstanden. Diesen haben aber nicht Sie zu verantworten, sondern der Fahrzeughalter (Person C), da nur Person C wusste, wo ihr Auto versichert ist. Außerdem hat sie ja Ihnen gegenüber den Eindruck erweckt, der Schaden sei längst gemeldet.

Das Verhalten der Person C scheint auf den ersten Blick rätselhaft. Möglicherweise hat sie einen besonders günstigen Versicherungstarif, bei dem sie allein berechtigt ist, das Fahrzeug zu führen. Wenn das so ist, fällt der Verstoß gegen diese Beschränkung aber nur ihr allein zur Last. Sie hätte Sie dann nicht fahren lassen sollen. Sie hingegen haften nicht.

Eine Haftung könnte auf Sie nur zukommen wegen der Schäden, die möglicherweise am Auto der Person C entstanden sind.

Ich komme nun zu Ihren abschließenden Fragen:

1. Das wichtigste, was Sie im Moment machen müssen, ist durch Rücksprache mit der Versicherung sicherzustellen, dass sich fristgerecht ein Rechtsanwalt für Sie beim Landgericht gemeldet hat oder noch meldet. Hier sollten Sie unbedingt in engem Kontakt mit der Versicherung bleiben. Wenn Sie nicht sicher sind, beauftragen Sie notfalls selbst einen Rechtsanwalt, sich fristwahrend für Sie in dem Verfahren zu bestellen. Es kann sonst sein, dass Sie allein aufgrund einer Fristversäumnis Rechtsnachteile erleiden.

Weiterhin ist wichtig, etwaige Schreiben von Gerichten, Behörden, Versicherungen oder Rechtsanwälten ernstzunehmen und sofort zu reagieren. Holen Sie vor allem sofort Rechtsrat ein, wenn Post vom Gericht kommt, denn beim Landgericht herrscht Anwaltszwang!

2. Sie brauchen bei dem derzeitigen Verfahrensstand gegen niemanden zu klagen. Vielmehr ist es wichtig, dass Sie sich jetzt gegen die Klage verteidigen.

Das klingt vielleicht auf den ersten Blick widersprüchlich, weil das Unfallopfer ja zunächst einmal zurecht geklagt hat. Es ist aber in dem Fall wichtig, dass ein Rechtsanwalt, der sich für Sie bestellt, die richtigen Prozesshandlungen vornimmt.

Es sollte hier im Zusammenwirken mit der Versicherung darauf hinauslaufen, dass die Versicherung einen Rechtsanwalt vermittelt, der sich auch für Sie bestellt. Welche Anträge der Rechtsanwalt im einzelnen stellen wird, ist ohne Kenntnis der Akte nicht zu sagen. Die Schuldfrage scheint ja klar zu sein. Aber es kann bei Schadensersatzprozessen natürlich immer sein, dass man sich über die Höhe der der Forderung streitet.

3. Vom Grundsatz her bestehen nach dem Oben gesagten er keine Chancen, dass Sie die jetzt anhängige Klage gewinnen. Ich wiederhole aber noch einmal: Sie werden voraussichtlich verurteilt werden, aber die Versicherung wird den Schaden bezahlen.

4. Die Frage nach der Prozesskostenhilfe hat sich damit eigentlich erledigt. Aber natürlich ist es auch in diesem Punkt ganz genauso: da das Unfallopfer Sie zunächst zurecht verklagt hat, wäre die Verteidigung gegen die Klage aussichtslos, deshalb gibt es auch keine Prozesskostenhilfe.

Aufgrund der Tatsache, dass die Versicherung die Prozessführung übernehmen wird, ist Prozesskostenhilfe aber nicht notwendig.

Abschließend weise ich darauf hin, dass meine Antwort allein aufgrund Ihrer Angaben und ohne Kenntnis von den Schriftstücken gemacht wurde. Wenn sich aus dem Inhalt der zugestellten Schriftstücke (Brief vom Gericht) etwas abweichendes ergibt, kann auch die Rechtslage anders zu beurteilen sein.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Roger Neumann

Bewertung des Fragestellers 22.10.2017 | 00:30


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