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Vermögensauseinandersetzung bei Scheitern der nichtehelichen Lebensgemeinschaft

| 08.09.2014 17:17 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Auseinandersetzung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft bei gemeinsamer verabredeter Renovierung einer Wohnung

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Ex Freundin und ich hatten uns ende letzten Jahres dazu entschlossen eine gemeinsame Wohnung in meinem Elternhaus einzurichten(Renovierungsarbeiten sind nicht abgeschlossen).

Leider fing die Beziehung an zu kriseln(sie kam mit meinen Eltern/dem Familienleben nicht so gut klar). Als ich Anfang August einem Freund beim Umzug half und später am Abend heimkehrte, traute ich meinen Augen nicht. Sie hatte fluchtartig und ohne jede Vorwarnung
einen teil ihrer Sachen gepackt(den Rest Ihrer Sachen wird sie natürlich erhalten) und war allem Anschein nach ausgezogen.

ich bleiben nun auf einem 2,500 € teuren Schlafzimmer sitzen für welches ich in Vorkasse getreten bin sitzen und muss den Rest der Wohnung noch renovieren.

Am heutigen Tag erhielt ich dann eine E Mail von Ihr, hier ein Auszug der Forderungen:

Hier die Aufstellung

Bocksberger, Tapeten Schlafzimmer 129,10
Roller, Lampe Flur 18,99
Bocksberger, Tapete Pc Zimmer 46,98
Tedox, Lampen Schlafzimmer, Wohnzimmer 2St. 136,50
Bocksberger, Tapete Wohnzimmer 189,91
Überweisungen von mir 200,00
Bitte überweise den Betrag von 721,48 auf mein Konto

Sie droht mir in der E-Mail mit ihrem Anwalt wenn ich nicht bis diesen Freitag (12.09) bezahle und so schnell kann ich keine 700€ auftreiben.

Diese Sachen hat sie freiwillig bezahlt, ich weiß aber nicht ob sie irgendwelche Belege oder sonstiges hat.

Was soll ich nun tun?



Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sachen, die in dem Eigentum Ihrer Ex-Freundin stehen, haben Sie bei entsprechenden Nachweisen natürlich an Sie nach § 985 BGB herauszugeben - Herausgabeanspruch des Eigentümers.

Aber das haben Sie ja auch vor.

Ersatzansprüche sehe ich ansonsten da nicht, da Sie in redlicherweise in den Besitz dieser Sachen Ihrer Ex-Freundin gekommen sind und Sie zunächst nur diesen Anspruch auf Herausgabe hat.

Auch vor dem Hintergrund der nunmehr abgebrochenen Renovierung ist ja die Verteilung der Kosten von 50 zu 50 % (mangels erkennbar anderer Abrede) zu berücksichtigen.

Da Sie aber weder die Renovierungsarbeiten abrupt abgebrochen haben - das war Ihre Freudin - noch diese also fertiggestellt worden sind, aber Sie durchaus darauf vertrauen konnten, haben Sie selbst Gegenansprüche, die Sie einwenden können und sollten, wie Mehrkosten für die nunmehr in Eigenregie durchzuführende Renovierung etc.

Ob da etwas für Ihre Ex-Freundin verbleibt, bezweifele ich.

Sie hat die gemeinsamen Arbeiten abgebrochen und Ihr Vertrauen auf die Fertigstellung enttäuscht, was ebenfalls ersatzfähig ist.

Setzen Sie Ihr das in einem Schreiben entgegen und kündigen Sie ggf. gleichfalls die Einschaltung eines Anwaltes an.

Ohne Belege würde ich mich auf die noch dazu unschlüssigen Positionen vermeintlicher Art sowieso nicht einlassen.

Möge Ihr Ex-Freundin das näher erläutern.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 08.09.2014 | 20:22

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