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Hausverkauf aus nichtehelicher Lebensgemeinschaft nach Trennung

05.03.2016 07:23 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Habe vor 10 Jahren mit meiner Expartnerin ein Haus gebaut. Das Grundstueck wurde von mir bezahlt, das Haus von beiden Jolle finanziert ( jeder 140000€). Seit 4 Jahren getrennt lebend, Sie mit ihren mitlerweilen berufstätigen Kindern im Haus. Meine Frage nach Verkauf blieb bislang ohne konkrete Antwort, was auch verständlich ist, da sie billiger nicht wohnen kann. Anwalt empfiehlt Zwangsversteigerung, das sehe ich kritisch, da ich mein Geld für Grundstueck verliere und Verlust aus Verkauf. Ferner könnte meine Ex gerade das anstreben, da Sie das Haus und Grundstueck für ggf. <200000 ersteigert. Sie will das Haus übernehmen , Äußert sich aber nicht, zählt auch keine Miete. Welche Schritte und in welcher Reihenfolge sind einzuleiten, Antrag auf Aufhebung der Lebensgemeinschaft und wo?

Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Ihre Schilderung lässt Fragen offen; ich gehe im Folgenden davon aus, dass Sie und Ihre Expartnerin gemeinsam im Grundbuch eingetragen sind.

Die zwischen Ihnen und Ihrer Expartnerin bestehende Miteigentümergemeinschaft lässt sich nur auf zwei Wege lösen, entweder einverständlich oder im Wege der Teilungsversteigerung.

Da der erste Weg daran scheitert, dass die Gegenseite nicht mitwirkt, sollten Sie auf den Rat Ihres Anwaltes hören und die Teilungsversteigerung einleiten.

Natürtlich besteht ein Risiko, allerdings können natürlich auch Sie mitbieten und das Haus zu Alleineigentum erwerben.

Soweit die Expartnerin derzeit Ihr Miteigentum alleine nutzt, können Sie eine Entschädigung dafür verlangen.

Was genau Sie mit "Antrag auf Aufhebung der Lebensgemeinschaft" meinen, ist nicht klar.

Sofern Sie verheiratet sind, müsste (und könnte) ein Scheidungsantrag beim zuständigen Familiengericht eingereicht werden; angesichts der langen Trennungsdauer liegen die Scheidungsvoraussetzungen eindeutig vor.

Eine nichteheliche Lebensgemeinschaft besteht nach Ihrer Darstellung ja bereits seit mehreren Jahren nicht mehr, hier wäre kein Antrag erforderlich.

Eine gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartnerschaft schließe ich angesichts Ihres eindeutigen Vornamens aus.

Eines haben aber alle diese denkbaren Konstellationen gemeinsam, sie lösen Ihr Problem nicht. Das geht offensichtlich nur durch die Teilungsversteigerung.

Mit freundlichen Grüßen


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