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Mietausgleich bei nichtehelicher Lebensgemeinschaft in EFH


29.10.2015 09:35 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Ich lebe in nicht ehelicher Lebensgemeinschaft mit meiner Partnerin in einem Einfamilienhaus. Das Haus gehört uns anteilig jeweils zur Hälfte. Es besteht noch eine gemeinsame Finanzierung, die ca. 35 % des Wertes der Immobilie beträgt. Meine Partnerin wird in demnächst ausziehen. Sie ist derzeit bereit, zumindest ihren 50% Anteil an der monatlichen Rate der Immobilienfinanzierung zu tragen. Daraus ergeben sich für mich folgende Fragen:
• Steht Ihr ab dem Zeitpunkt des Auszuges sofort ein Mietausgleich aufgrund des Wohnwertvorteils zu oder greifen hier Fristenregelungen wie beim Trennungsjahr von Ehepaaren ?
• Muss dieser Mietausgleich formal irgendwie angemeldet werden und falls ja auf welche Art und Weise ?
• Kann dieser Mietausgleich auch nachträglich rückwirkend angemeldet werden oder verfällt der Anspruch bei Unterlassung der Anmeldung ?
• Kann ich zusätzliche Objektgebundene laufende Kosten wie Grundstückssteuer, hausbezogene Versicherungen etc. dagegen aufrechnen ?
Sehr geehrter Ratssuchender,


ab Auszug steht der ehemaligen Partnerin eine Nutzungsentschädigung zu - eine Fristenregelung gibt es nicht, denn die Nutzungsentschädigung ist dafür zu entrichten, dass Sie nun auch den Miteigentumsanteil der ehemaligen Partnerin alleine nutzen.


Diese Nutzungsentschädigung muss die Partnerin geltend machen; eine rückwirkende Geltendmachung ist nicht möglich. Die Partnerin muss Sie also zur Zahlung der Nutzungsentschädigung auffordern; das kann mündlich, als auch schriftlich erfolgen, denn ein Formerfordernis besteht nicht. Die Nutzungsentschädigung ist dann -aber erst ab der Aufforderung - zu zahlen.


Verbrauchunabhängige Kosten, wie die Grundsteuer und die Versicherungsleistungen können jedenfalls hälftig von Ihnen geltend gemacht werden, wenn dieses ausdrücklich vereinbart wird.

Das sollte dann auch so verdeutlicht werden (am besten also schriftlich), wenn die Partnerin eine Nutzungsentschädigung geltend machen sollte.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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