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Verbreitung ehrenrühriger Tatsachenbehauptungen ?


21.06.2006 17:55 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Sie, mich bei der Klärung der Rechtslage bez. des folgenden Sachverhaltes zu unterstützen:

Ich möchte ein Buch veröffentlichen und hatte dazu die Angebote mehrerer Verlage eingeholt. Nachdem ich mich für einen Verlag entschieden hatte, sagte ich dem Verlag von T. per Email ab. Daraufhin bat mich T. ebenfalls per Mail, ihm die Gründe für meine Absage mitzuteilen. Ich antwortete ihm darauf einige Tage später und nannte ihm u. a. den Grund, dass ich einen anderen Autor kontaktiert hatte, der bei T. veröffentlichte und der seine Ansprüche einer seriösen Geschäftstätigkeit bei T. nicht erfüllt sah. U. a. aus diesem Grund, so schrieb ich T. hätte ich das Angebot seines Verlages dann abgelehnt. Nun will T. rechtlich gegen mich wg. "ehrabschneiderischen und geschäftsschädigenden bekundungen" vorgehen.
Diese Aussagen über T. habe ich sonst nicht gegenüber Dritten vorgenommen. Ich hätte sie überhaupt nicht vorgenommen, wenn mich T. nicht danach gefragt hätte.


Im Folgenden der Wortlaut unserer Email-Korrespondenz:

Ich:
Sehr geehrter Herr XXX,
ich habe in der Zwischenzeit mit meinen Mentoren gesprochen und diese haben mich noch an andere Verlage herangeführt, um mein Publikationsvorhaben zu realisieren.
So muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich mich auf Zuraten Dritter dann entschieden habe, mein Buchprojekt nicht in Ihrem Verlag umzusetzen.

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen und verbleibe
mit besten Grüßen
yyy

Er:
Lieber Herr yyy, danke für die nachricht + weiterhin viel glück für Ihr vorhaben. - Sie verstehen sicherlich, dass ich sehr daran interessiert wäre die gründe Ihrer mentoren, Ihre arbeit anderweitig zu plazieren, zu erfahren - denn das Rosenstock-thema liegt mir sehr am herzen. An unseren bedingungen (finanzen) kann es ja wohl nicht gelegen haben. Grüsse, Ihr, XXX

ICH:
Lieber Herr XXX,

die Gründe für die Entscheidung zugunsten eines anderen Verlages waren:
...

Zu guter Letzt habe ich Autoren kontaktiert, die bereits in Ihrem Verlag veröffentlichten, und, dass sage ich Ihnen in aller Offenheit, die ihre Ansprüche auf geschäftliche Seriösität nicht erfüllt sahen.
Sie können sich sicherlich denken, dass ein Erstautor nicht dazu bereit ist, diese Erfahrungen im Selbstversuch zu falsifizieren, weshalb die Entscheidung am Ende gegen Ihren Verlag gefallen ist.

Ich danke Ihnen dennoch für Ihre Bemühungen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
yyy

ER:
... desweiteren meine ich, sollten Sie ehrabschneiderische und geschäftsschädigende bekundungen mir und meinem hause gegenüber unterlassen. Wir werden von hier aus darauf zurückkommen. Ich habe die Angelegenheit an unseren rechtsvertreter weitergeleitet. mit freundlicem Gruss, xxx

Meine Fragen zu dem Sachverhalt:

1. Ist der Tatbestand der Geschäftsschädigung oder der Verbreitung ehrenrühriger Tatsachen erfüllt?
2. Welche Rechtsfolgen hätte ich zu erwarten?
3. Habe ich ihn und seinen Verlag überhaupt mit der Aussage „die ihre Ansprüche auf geschäftliche Seriösität nicht erfüllt sahen“ diskreditiert?
4. Gibt es die Möglichkeit, gegen ihn rechtlich vorzugehen wg. Beleidigung „eingeblasen“ bzw. ihm das anzudrohen?
5. Da er diese Frage stellte, suggerierte er mir ein Mindestmaß an Offenheit und ich ging davon aus, dass er auch ehrliche Antworten erwartet hat. Hat er damit ein Vertrauensverhältnis arglistig vorgetäuscht, so dass ein Tatbestand vorliegt, gegen den ebenfalls ich rechtlich vorgehen könnte?

Vielen Dank


Eingrenzung vom Fragesteller
21.06.2006 | 17:57
Eingrenzung vom Fragesteller
22.06.2006 | 09:44
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