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Unvollständige Lieferung

14.04.2008 00:39 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


21:35
Ich habe ein Objektiv ersteigert, bezahlt, letztlich erhalten.

Kaufentscheident war das in der Auktionsbeschreibung stand: Rechnung wird beigelegt. Hierdurch könnte ich nicht nur bei einem Wiederverkauf das Alter belegen, sondern auch evtl. Garantieansprüche absichern.

Als es etwas mit dem Versand dauerte, schrieb mir der Verkäufer das er die Rechnung nicht finden würde und mir einen Rücktritt anbieten könne. Dies wollte ich annehmen, dann kam die nächste mail mit "Rechnung gefunden" Als das Objektiv dann eintraff war keine Rechnugn dabei, erst auf meine Nachfrage hiess es, das seine Frau zufällig die wiedergefundene Rechnung zerrissen habe.

Mittlerweile will der angeblich private Verkäufer das Objektiv zurücknehmen, gegen Zahlung des Kaufpreises. Ich würde dann auf zweimal Fracht sitzen bleiben. Ausserdem will er zuerst das Objektiv, dann das Geld senden.Mein vertrauen ist dahin.

Aufgefordert zur NAchlieferung der Rechnung habe ich ihn, aber kann er nicht ausführen da angeblich zerrissen. Dann habe ich ihm vorgeschlagen eine Wertminderung zu zahlrn, will er auch nicht.

Eigentlich grenzt das doch schon an arglist und Betrug.
Frage: Was kann ich jetzt tun ?

Kann ich Schadenersatz fordern, wenn ich ein teureres objektiv mit Rechnung ersteigern muss ?
14.04.2008 | 01:25

Antwort

von


(1130)
Kurfürstendamm 70
10709 Berlin
Tel: 03036445774
Web: http://www.rechtsanwalt-weber.eu
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Sie können von dem Kaufvertrag zurücktreten, hierbei muß der Verkäufer die Portokosten tragen.
Soweit der Verkäufer das Tragen der Portokosten definitv verweigert, können Sie auch den Kaufvertrag mindern.
Hierbei wäre es notwendig, daß Sie seine Angaben bezüglich der zerrissenen Rechnung schriftlich haben.
Angesichts der Verweigerungshaltung des Verkäufers werden Sie wohl ein Klageverfahren einleiten müssen.

Allerdings müßten Sie darlegen, daß und wieso die fehlende Rechnung einen Mangel darstellt.
Dies könnte vor Gericht einigermaßen problematisch werden, so müßten Sie beweisen, daß überhaupt eine Garantie bestand und inwiefern das Alter des Objektives tatsächlich besonders wertrelevant war.

Bezüglich des Schadensersatzes müßten Sie ein gleichwertiges und gleiches Objektiv kaufen, das einen möglichst geringen Preis hat. Zudem müßten die oben genannten Bedingungen vorliegen und die Suche nach einem möglichst preiswerten Objektiv dokumentiert sein.

Ich rege daher an, daß Sie den Verkäufer unter Verweis auf die Rechtslage oder mittels Anwaltsschreiben zur Tragung der Portokosten auffordern.
Alternativ sollten Sie einen Anwalt zwecks Einleitung des Klageverfahrens hinzuziehen.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Rückfrage vom Fragesteller 14.04.2008 | 11:21

Vielen Dank für obige Informationen.

Folgende Zusatzinformation habe ich noch: dokumentierte Ablehnung der Portokosten, Zusicherung der Rechnung per Email, Zugeständnis das rechnung doch nicht mehr exestiert.

Begründung für die Wichtigkeit der Rechnung liegt im Alter des Objektives von 1 Jahr. Da wäre dann die Herstellergewährleistung noch 1 Jahr gegeben.

Meine Zusatzfrage: Welche Kosten entstehen wenn ich einen Anwalt beauftrage ? Kann ich wegen arglistiger Täuschung Strafanzeige stellen ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.04.2008 | 21:35

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Kosten eines Anwaltes richten sich nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz), dessen Gebühren sich hier berechnen lassen:
<a target="_blank" href="http://www.rechtsanwaltsgebuehren.de/" rel="nofollow">http://www.rechtsanwaltsgebuehren.de/</a>
Außergerichtliche Gebühren lassen sich aber auch frei vereinbaren.

Arglistige Täuschung ist nicht strafbar, eine Strafanzeige kommt damit nicht in Betracht.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

ANTWORT VON

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