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Unterschlagung eines Fahrrades

27.09.2021 10:05 |
Preis: 30,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Eine Bekannte hat mir im Juli 2020 ein Fahrrad zur Reparatur gegeben. Als ich Ihr mitgeteilt habe, dass ich das Fahrrad nicht reparieren kann, wollte sie es wieder abholen. Was sie aber dann nicht gemacht hat.
Im Oktober 2020 habe ich ihr auf die Mailbox gesprochen, sie solle bitte ihr Fahrrad abholen oder ich entsorge es. Auf diese Nachricht hat sie nicht reagiert.
Ich habe dann aus Platzgründen und weil mich mein Vermieter auf das Fahrrad angesprochen hat, es an einer öffentlichen Fahrradabstellanlage ab gestellt.
Vor 4 Wochen hat sich die Besitzerin gemeldet, sie wolle ihr Fahrrad wieder. Als ich ihr mitgeteilt habe, dass ich das Fahrrad nicht mehr habe, hat sie mich wegen Unterschlagung angezeigt. Das Fahrrad steht auch nicht mehr an den Abstellort.
Mittlerweile war auch die Polizei bei mit und hat nach dem Fahrrad gefragt.
Habe ich eine Unterschlagung begangen?
Eine Antwort bräuchte ich bis spätestens 01.10.2021.

27.09.2021 | 11:07

Antwort

von


(26)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage möchte ich auf Basis Ihrer Angaben wie folgt beantworten: Wenn sich die Sache so abgespielt hat, wie Sie es schildern (und Sie auch entsprechende Nachweise hierfür haben) liegt keine Unterschlagung vor, denn es fehlt bereits an einer Zueignungsabsicht. Das Problem dürfte eher darin legen, welches Bild sich aus den der Polizei vorliegenden Beweismittel ergibt. Allein die Tatsache, dass die Polizei bereits bei Ihnen war, könnte ein Hinweis darauf sein, dass Ihre Bekannte die Sache anders geschildert hat. Wobei hier schon nicht ausreichend klar ist, was es heißt, wenn Sie schreiben, dass „die Polizei da war". War sie mit einem Durchsuchungsbeschluss da? Oder hat sie einfach nur mal geklingelt und sich erkundigt? Haben Sie eine offizielle Anhörung oder eine Ladung als Beschuldigter bekommen?

Dies alles ist wichtig und man wird es– also insbesondere eine Übersicht über den Vorwurf und die Beweislage - nur durch eine Akteneinsicht herausbekommen. Die Akteneinsicht kann zum einen über einen Verteidiger erfolgen. Gemäß § 147 Abs. 4 StPO können Sie aber auch selber Akteneinsicht beantragen; die Akteneinsicht wird dann in den Räumen der zuständigen Staatsanwaltschaft stattfinden.
Keinesfalls sollten Sie sich vor Kenntnis des Akteninhalts in der Sache äußern.
Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort eine erste Orientierung gegeben zu haben. Sollte Sie Nachfragen hierzu haben, nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen



Diana Blum
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Strafrecht


ANTWORT VON

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