Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhalt? - Was muss gemacht werden, und vor allem wann?

27.10.2009 22:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Guten Tag!
Folgender Fall:
Ich habe eine Freundin. Diese ist in der 8. Woche Schwanger.
Der Vater ist allerdings jemand anderes.
Dies ist sicher und kann nach der Geburt auch anhand eines Vaterschafttestes nachgewiesen werden.
Wie ist jetzt zu verfahren? Der werdende biologische Vater wurde informiert, stellt sich aber quer und möchte darüber gar nicht reden.
Gibts es ein recht Unterhalt von Ihm zu verlangen?
Was muss gemacht werden, und vor allem wann? (vor und nach der Schwangerschaft).

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Sehr geehrter Fragesteller,

die Mutter hat gegen den Kindsvater schon vor Geburt einen Unterhaltsanspruch aus § 1615l BGB.

Das Kind hat ab Geburt einen eigenen Unterhaltsanspruch aus § 1601 BGB.

Wird die Vaterschaft nicht anerkannt, so wäre Sie gerichtlich festzustellen, §§ 1600d BGB. Innerhalb dieses Verfahrens wird als Vater vermutet, wer der Mutter in der Empfängniszeit beigewohnt hat. Lebten Kindsmutter und vermeintlicher Vater in diesem Zeitraum zusammen, ist dies schon ein starkes Indiz für die Beiwohnung. Der Vater kann in diesem Falle aber die Vermutung entkräften. §§ 169, 178 FamFG. Hier wäre die Blutabnahme am Kind durch die Mutter zu dulden, um Aufschluss über die Abstammung zu erhalten. Das gerichtliche Verfahren über die Feststellung der Vaterschaft kann schon vor Geburt betrieben werden. Dies empfiehlt sich freilich nur dann, wenn abzusehen ist, dass Gründe für die gesetzliche Vaterschaftsvermutung vorliegen (etwa nachweisbares Zusammenleben). Jedenfalls aber nach Geburt, wenn sich die Abstammung feststellen lässt, sollte das Verfahren betrieben werden, wenn die Mutter weiß, dass der vermeintliche Vater auch der wirkliche ist.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Scholz, RA

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70465 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle, kompetente und ausführliche Beratung! Dankeschön!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Habe etwas gewartet auf die Antwort, aber mein Angebot von € 25 war ja auch das Minimum, das man bieten kann, da stürzt sich nicht jeder Anwalt sofort darauf. Alles OK, ganz gutes System. Wer es sehr eilig hat, muss halt etwas ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank, Sie haben mir sehr geholfen! ...
FRAGESTELLER