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Üble Nachrede - Strafanzeige gegen eigene Mutter stellen


16.07.2005 09:56 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich habe seit längerem das Problem, dass meine eigene Mutter mir übel nachredet. Konkret ruft sie nachts an, reißt mich durch ihre Anrufe aus dem Schlaf und spricht auf den AB Vorwürfe der höchst beleidigenden Art. Darunter auch der boshafte Vorwurf, dass ich drogenabhängig sei ("bestimmt kiffe") und solche Dinge.
Selbst aber tätigt sie diese Anrufe im alkoholisierten Zustand.
Ich muß dazu sagen, dass ich alleinerziehende Mutter bin und mir ziemliche Sorgen mache, welche Nachteile mir durch diese üble Nachrede entstehen können. Kann ich gegen diese haltlosen Vorwürfe vorgehen ? (Androhung auf Unterlassungsklage/o.ä.?) Kann ich deswegen auch gegen einen nahen Verwandten wie meine Mutter vorgehen ?
Bei ihrem letzten Anruf heute Nacht, hat sie mir zwar betrunken aber ziemlich selbstsicher gesagt, ("das werden wir jetzt mal überprüfen, ob Du kiffst").
Ich finde es eine Frechheit, dass ich dazu gezwungen werden soll, irgendwelche Analysen von mir machen zu lassen, um ihr "etwas zu beweisen". Wie kann ich eigentlich DAGEGEN vorgehen ?
Kann ich ihr irgendwie anwaltlich entgegentreten, indem ich eine strafrechtliche Verfolgung androhe, falls sie irgendwelche Analysen mit (meinem Haar z.B.) vorhat ?
Ich meine, ich könnte jederzeit beweisen, dass ich NICHT kiffe, trinke oder was sie sich sonst noch ausdenkt, aber langsam platzt mir der Kragen und ich will mir nicht länger von der eigenen Mutter in die Persönlichkeitsrechte greifen lassen.

Welcher Anwalt kann mir kurzfristig in dieser Sache helfen ?
Ich lebe in Süddeutschland (PLZ 8....) und meine Mutter im Ruhrgebiet.

Im übrigen hat sie einer Bekannten in der Vergangenheit auch schon übel nachgeredet, so daß diese sich anwaltliche Hilfe holen mußte. Meine Mutter musste sich daraufhin schriftlich entschuldigen.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Selbstverständlich müssen Sie sich derartige Verhaltensweisen, auch wenn sie von Ihrer eigenen Mutter herrühren, nicht gefallen lassen. Sie haben (zivilrechtlich) einen Anspruch darauf, dass Ihre Mutter solche Äußerungen unterlässt und nicht in Ihrem Privatleben herumspioniert, und können zudem gegen Ihre Mutter Strafanzeige wegen Beleidigung und, wenn sie derartige Äußerungen auch Dritten gegenüber abgibt, wegen Verleumdung erstatten. Sie stehen also keineswegs rechtlos Ihre Mutter gegenüber.

Schwieriger könnte es sein, den Unterlassungsanspruch Ihrer Mutter gegenüber auch durchzusetzen. In alkoholisiertem Zustand kümmert es sie möglicherweise wenig, dass sie eigentlich ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass sie nicht bei Ihnen anrufen und derartige Dinge nicht über Sie verbreiten soll. Allerdings sollten Sie trotzdem die Schritte, die Ihnen gegen das Verhalten Ihrer Mutter möglich sind, unternehmen. Dazu gehört die Einschaltung eines Rechtsanwalts, der Ihre Mutter in Ihrem Namen "offiziell" auffordert, derartige Anrufe sowie sonstige "Schmähreden" über Sie ab sofort zu unterlassen, anderenfalls Strafanzeige erstattet und gerichtliche Schritte gegen sie eingeleitet würden. Außerdem sollten Sie sich vielleicht überlegen, sich eine andere Telefonnummer zulegen, die Ihre Mutter nicht kennt, um nicht ständig diesem Druck ausgesetzt zu sein.

Für die Wahrnehmung Ihrer Interessen Ihrer Mutter gegenüber stehe ich gern zur Verfügung. Zwar bin ich weder im Ruhrgebiet noch in Süddeutschland ansässig, aber angesichts der Möglichkeiten moderner Kommunikation spielen räumliche Entfernungen in solchen Fällen keine große Rolle mehr, es sei denn, Sie möchten sich lieber durch einen Anwalt, den Sie persönlich kennenlernen können, vertreten lassen. Sollten Sie mich beauftragen wollen, dann setzen Sie sich in der nächsten bitte telefonisch oder per e-Mail mit mir in Kontakt.

Ich hoffe, ich konnte mit dieser Auskunft schon einmal für eine gewisse Beruhigung sorgen, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

Nachfrage vom Fragesteller 16.07.2005 | 11:12

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Laurentius,

ich würde Sie gerne beauftragen. Ich schreibe eine E-Mail an Ihre E-Mail-Adresse: kontakt@kanzlei-laurentius.de
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.07.2005 | 22:42

Ich bedanke mich für den Auftrag!

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

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