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Verleumdung, üble Nachrede, Beleidigung, Nötigung

| 24.10.2008 15:03 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Mirko Ziegler


Mein Problem: Mein eigener Bruder versucht schon seit Langem in einem regen Schriftverkehr mich vorsätzlich öffentlich sowie privat schädigen zu wollen, in dem er wider besseres Wissen in Bezug meiner Person unwahre Tatsachen behauptet und verbreitet mit dem einzigen Ziel, mich verächtlich und in der öffentlichen Meinung mich bewusst herabwürdigen zu wollen. Im Schriftverkehr vom 26.05.2008, vom 18.10.08, vom 29.05.08, Ostersonntag 2008, vom 31.3.08 bezichtigt er mich des Betruges in mehreren Fällen (wie Bankenbetrug) unter anderem auch wegen Urkundenfälschung (angeblich habe ich meine Bewerbungsunterlagen gefälscht und ein falsches Abiturzeugnis vorgelegt). Im Schriftverkehr vom 29.05.08 kündigte er an, mich besuchen und mir links und rechts eine Ohrfeige verpassen zu wollen. Er versucht stets, durch Erpressungen und Drohungen mich einschüchtern zu wollen. In Mai 2008 kontaktierte er – in einem Schriftverkehr den Arbeitgeber – und beschuldigte mich erneut des Betruges und der Urkundenfälschung. Da er den AG immer wieder mit verleugnerischen Ankündigungen und Beschuldigungen in Bezug meiner Person kontaktierte und belästigte, wurde das Arbeitsverhältnis aufgrund dessen gekündigt. Ferner beschuldigt er mich als Betrüger, Lügner und als Schwuchtel. Nach mehrmaligen appellieren dieses Verhalten zu unterlassen, macht er unbeirrt weiter in dem er Beleidigungen und Verleumdungen ausspricht und so unwahre Behauptungen in der Öffentlichkeit und gegenüber Familienangehörigen und anderen Personen absichtlich verbreitet. Neulich veröffentlichte ich ein Buch und gleichzeitig kontaktierte er direkt den Verlag und verbreitete erneut Unwahrheiten über mich. Im Schriftverkehr vom 22.10.08 kündigte er erneut an, falls er und der andere Bruder durch meine Beauftragung (Justiz, Polizei, Anwalt) irgendwelche Nachteile jeglicher Form sowie körperlicher Schaden entstehen, ist bereits vorgesorgt, dass dies dann für mich in Verbindung gebracht wird und er rät davon ab, den Ball sehr sehr Flach zu halten, sonst werde ich meines Lebens nicht mehr froh – des Weiteren schreibt er, er wird jeden Verlag, in dem ich veröffentliche, direkt anschreiben und die Wahrheit über mich kundtun. Was kann ich tun und wie soll ich vorgehen?

Sehr geehrtr Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie des Einsatzes wie folgt:

Das Ihrerseits geschilderte Verhalten des Bruders lässt den Schluss auf die Verwirklichung mehrerer Straftatbestände zu. Hier kommen Beleidigung, Nötigung, üble Nachrede oder Verleumdung eventuell auch Bedrohung in Betracht.

Aus meiner Sicht gibt es für Sie zwei Möglichkeiten, das Verhalten Ihres Bruders zu unterbinden.
Einerseits könnten Sie Strafanzeige stellen um eine Bestrafung und (hoffentlich) eine Unterlassung des Verhaltens zu erreichen.
Andererseits könnten Sie Ihren Bruder zivilrechtlich auf Unterlassung in Anspruch nehmen. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, zügig –d.h. innerhalb weniger Tage- eine strafbewehrte Unterlassungserklärung bzw. Unterlassungsverfügung zu erlangen.
Im Falle einer Zuwiderhandlung hätte Ihr Bruder mit einer empfindlichen Geldstrafe zu rechnen. Die zivilrechtliche Unterlassung und die Strafanzeige können selbst veranlassen oder aber hiermit einen Anwalt/eine Anwältin beauftragen.
Hierbei wäre meine Kanzlei Ihnen gern behilflich.


Dies sind die juristisch denkbaren Schritte. Ob die Beschreitung dieses Weges in Ihrem konkreten Fall unternommen werden sollte, lässt sich hier nicht abschließend klären. Aus meiner Sicht, bliebe Ihnen andernfalls nur noch die Hilfe einer Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer, etwa dem Weißen Ring.






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Gern können Sie mich bei Rückfragen oder einer gewünschten Interessenvertretung kontaktieren. Nutzen Sie hierzu die kostenlose Nachfragefunktion, die persönliche Beratungsanfrage oder die kanzleieigenen Kontaktmöglichkeiten. Beachten Sie bitte, dass im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion nur Fragen beantwortet werden können, die den Regeln dieses Forums entsprechen.

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass diese Internetplattform eine eingehende, rechtliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vielmehr der ersten rechtlichen Orientierung dienen soll.
Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann das Ergebnis der juristischen Bewertung beeinflussen und sogar zu einem völlig gegensätzlichen Ergebnis führen. Die hier gegebene Antwort basiert vollständig auf Ihren eigenen Angaben.


Mit freundlichen Grüßen

Mirko Zieger
-Rechtsanwalt-



Am Kabutzenhof 22
18057 Rostock

fon : 0381-25296960
fax : 0381-25296961
mail: drewelow@mv-recht.de
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Bewertung des Fragestellers 26.10.2008 | 07:26

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