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Übertragung einer Grundschuld

| 31.05.2015 16:42 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Henning


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Eigentumswohnung, bei der ich alleiniger Eigentümer bin.
Beim Erwerb wurde eine Grundschuld für die finanzierende Bank an 1. Stelle eingetragen von 100 T€.
Dieses Darlehen valutiert mittlerweile bei 60 T€.
Weitere Eintragungen im Grundbuch liegen für die 2. – 5. Stelle für andere (nicht die finanzierende Bank) vor.

Meine Frage:
Habe ich die Möglichkeit diese getilgte Summe von 40 T€, die der finanzierenden Bank nicht mehr als Sicherheit zusteht, auf eine von mir bestimmte Privatperson übertragen zu lassen? Wenn ja, wäre die Zustimmung der finanzierenden Bank eine freiwillige Leistung der Bank oder kann ich diese rechtlich einfordern?

Im vorab vielen Dank für die Beantwortung.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Grundsätzlich steht Ihnen, sofern die frei gewordenen Grundschuldteile nicht neu valutiert werden sollen, diesbezüglich ein Rückgewährsanspruch zu. Dieser berechtigt Sie, den betreffenden letztrangigen Grundschuldteilbetrag an einen Dritten übertragen zu lassen.
Allerdings ist leider unbekannt, um was für Rechte es sich bei den lfd. Nrn. 2-5 handelt. Sofern es sich hierbei ebenfalls um rechtsgeschäftlich bestellte Grundpfandrechte handelt, wäre zu prüfen, ob - wie es üblich ist - Sie Ihre Rückgewährsansprüche zur lfd. Nr. 1 an die betreffenden Grundpfandgläubiger abgetreten haben. Dies sollten Sie anhand der Ihnen vorliegenden Unterlagen prüfen. Liegt eine solche Abtretung vor, können Sie nicht mehr frei über den angefragten freien Grundschuldteilbetrag verfügen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 03.06.2015 | 16:52

Sehr geehrter Herr Henning,

vielen Dank für Ihre Information.

an 2. - 5. Stelle stehen Sicherungshypotheken, u.a. das Finanzamt.

Ist eine Sicherungshypothek ein rechtsgeschäftlich bestelltes Grundpfandrecht?

Im vorab vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.06.2015 | 10:44

Hallo

und danke für die Nachfrage. Eine Zwangssicherungshypothek stellt eine Maßnahme der Zwangsvollstreckung dar, ein rechtsgeschäftlich bestelltes Grundpfandrecht ist also nicht gegeben. Allerdings sollten Sie noch abklären, ob die Hypothekengläubiger nicht auch den Rückgewähranspruch mit gepfändet haben, was üblicherweise der Fall ist.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Henning
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 07.06.2015 | 01:00

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