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Teilkommerzialisierung von Software, die Open Source (LGPL) Pakete nutzt

07.06.2021 11:06 |
Preis: 55,00 € |

Generelle Themen


Guten Tag,

ich habe eine Frage zu den rechtlichen Limitationen einer Teilkommerzialisierung (als Freemium) selbst erstellter Software.
Die Software ist in Python geschrieben und basiert auf zahlreichen Paketen, die unter verschiedenen Open-Source-Lizenzen bereitgestellt wurden. Bei der Lizenz des Pakets, welches für die Erstellung der Benutzeroberfläche verwendet wird, handelt es sich um eine Lesser GPL.
Nun ist die Idee das Kernprogramm unter einer Open Source-Lizenz ohne Copyleft (MIT, BSD o.Ä) bereitzustellen, wobei eine Teilfunktionalität (browserbasiertes Dashboard) abweichend dazu proprietär gegen einen kleinen Unkostenbeitrag angeboten werden soll. Das Paket, das zur Erstellung von Dashboards genutzt wird, ist unter einer MIT-Lizenz veröffentlicht, die eine Kommerzialisierung im Gegensatz zur Lesser GPL nicht untersagt.
In der finalen ausführbaren Datei sind alle Bibliotheken dynamisch eingebunden (als *.so bzw. *.dll), so dass die Anforderungen der GPL, die darunter veröffentlichten Programmbestandteile jederzeit verändern und in verschiedenen Versionen ausführen zu können, gewahrt sein müssten. Der proprietäre, kostenpflichtige Funktionsteil lässt sich allerdings nur aus dem Hauptprogramm und nicht separat starten.

Nun meine Fragen:
1) Ich hatte gelesen, dass es bei der GPL einen sog. „viral effect" gibt, der dazu führen kann, dass alles was in Kombination mit GPL-Paketen als Gesamt-Software angeboten wird, automatisch auch unter die GPL fällt und somit eine kommerzielle Bereitstellung untersagt wäre. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit dies nicht eintritt oder lässt sich das gar nicht verhindern?

2) Des Weiteren hatte ich gelesen, dass bei falscher Umsetzung eines solchen Freemium-Modells, eine Gesamthaftung für alle Programmbestandteile und genutzten Pakete entstehen kann, so dass auch für Schäden aus der Nutzung des eigentlich freien Programmteils gehaftet werden müsste. Wie lässt sich diese Haftung ausschließen und einzig auf den kostenpflichtigen Teil – und dort auch nur auf das rechtlich Notwendige – begrenzen?

Vielen Dank für Ihren Rat!


Einsatz editiert am 10.06.2021 21:54:27

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