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Stunden im Fernverkehr

30.07.2011 11:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo ich bin Fernfahrer sied gut einem Jahr. Laut meinen Arbeitsvertrag habe ich eine Wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden und 8 Stunden bereitschaft zu leisten, wie genau darf ich das verstehen, denn ich Fahre teilweise mehr wie 40 Stunden in der Woche, und wenn ich Arbeitszeit stelle komme ich locker auf die 40 Stunden in der Woche, bereitschaft leiste ich so gut wie garnicht. Was kann ich meinem Cehf sagen, wie er mich behandeln soll, muss er mir die Mehr arbeitgeleisteten Stunden ausbezahlen, oder muss er mir die möglichkeit geben die abzufeiern, was mache ich wenn er sagt, er macht garnix von beiden, kann ich dann sagen wenn ich 40 Stunden erreicht habe. das ich den LKW stehen lassen werde.
Und wie sieht das aus wenn ich zb 2 Stunden auf arbeitszeit gestellt ahbe, zb beim Laden. Muss ich dann die 2 Stunden von meiner Fahrzeit abziehen? kleines beispiel, ich bin 5 stunden gefahren, und arbeite dann 1 stunde macht zusammen ja 6 Stunden, darf ich dann nur noch 3 Stunden fahren, oder darf ich dann noch 4 Stunden fahren bei einer Lenkzeit von 10 Stunden. Ich habe eigentlich noch mehrfragen, aber ich denke das sprengt den Rahmen hier.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Zur Arbeitszeit eines Fernfahrers gehört neben der reinen Fahrzeit auch das Be- und Entladen und dessen Überwachung. Auch Reinigung und Wrtung des LKW zählt hinzu. Die Tageslenkzeit, dass ist die reine Lenkzeit, darf nicht über 9 Stunden tägllich liegen, allerdings sind zwei mal pro Woche 10 Stunden zulässig. Die Bereitsschaftszeit ist gesetzllich nicht geregelt, die Grenzen setzt das Arbeitszeitgesetz und der Arbeitsvertrag.

Wenn Sie die 40 Stunden überschreiten, dann kann dies nicht mit der Bereitschaftszeit verrechnet werden, wenn Sie mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten. Was mit den Überstunden zu geschehen hat, ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag. Ist hier nichts geregelt, müsste diese grundsätzlich mit dem normalen Stundenlohn vergütet werden. Sie sollten hier dafür sorgen, dass eine klare Regelung getroffen wird. Im Normalfall müssen Überstunden gesondert angeordnet werden, was in Ihrem Fall schwierig sein könnte da ja der Chef nicht vor Ort ist.

Die Ladezeit ist Arbeitszeit aber keine Lenkzeit, Sie müssen die Stunden also nicht von der Fahrzeit abziehen.


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