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Stromanbieter Flexstrom schickt Abrechnung nach über 3 Jahren

25.05.2011 09:25 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,
ich hatte meinem Stromanbieter Flexstrom zum 01.02.2011 gekündigt. Jetzt habe ich eine Stromabrechnung vom 01.02.2008-31.01.2009 über Nachzahlung 478€ und eine vom 01.02.2009 bis 31.01.2010 über 313€ erhalten, obwohl ich am 31.01.209 und 31.01.2010 meinen Zählerstand mitgeteilt hatte.
Frage: Können die nach so langer Zeit überhaupt noch eine Zahlung fordern? Kann ich etwas dagegen tun? Wenn ja wie müssten meine weiteren Schritte aussehen, oder soll ich das so akzeptieren?

25.05.2011 | 09:36

Antwort

von


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Tel: 030 577 057 75
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Sehr geehrter Fragesteller:

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich möchte anhand des geschilderten Sachverhaltes im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten:

1) Der Anspruch des Stromanbieters auf Zahlung des Entgelts für die Stromlieferung unterliegt gemäß § 195 BGB: Regelmäßige Verjährungsfrist . Diese Vorschrift lautet:

"Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre"

Den Beginn dieser Drei-Jahres-Frist regelt § 199 BGB: Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und Verjährungshöchstfristen :

"Die regelmäßige Verjährungsfrist beginnt, soweit nicht ein anderer Verjährungsbeginn bestimmt ist, mit dem Schluss des Jahres, in dem
1.
der Anspruch entstanden ist und
2.
der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste".

Die Verjährung für die Belieferung im Jahre 2008 tritt frühestens danach am 31.12.2011 ein (3 Jahre ab 31.12.2008). In der Tat kann aber argumentiert werden, dass die Verjährung erst nach Mitteilung des Zählerstands zu laufen begann, mit der Folge, die Verjährung würde dann erst am 31.12.2012 eintreten.

2) Danach ist die Aufforderung zur Zahlung seitens von Flexstrom berechtigt.

Ich bedaure, Ihnen keine positivere Antwort geben zu können, hoffe jedoch, Ihnen mit den obigen Ausführungen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

ANTWORT VON

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