Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
497.422
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Strafanzeige gegen Klägerin

| 29.07.2018 12:51 |
Preis: 60,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Strafverfahren und Vergleich

In einem Honorarstreit mit einer Anwältin, die in einer Scheidungssache für mich tätig war, kam es zu einem Termin vor dem Landgericht, der mit einem Vergleich endete. Es ging darum, dass die Anwältin (Klägerin) ab mitte des Verfahrens praktisch nicht mehtr für mich tätig war. Der Termin endete in einem Vergleich ohne Beweisaufnahme, nachdem die Richterin klarmachte, dass eine Weiterführung des Verfahrens für mich sehr kostspielig sein würde.

In ihrem Schriftsatz log die Anwältin derart, dass einem die Luft wegblieb. Auf meiner Seite konnte ich die unterlassene Tätigkeit dagegen lückenlos (e-mails, Schriftwechsel, Zeugenaussagen) beweisen.

Ist die Tatsache, dass eine Anwältin das Gericht nach Strich und Faden belog, ein ausreichender Grund, eine Strafanzeige zu stellen? Ist sie erfolgversprechend? Dass dies keinen Einfluß auf den Vergleich hat, ist mir klar.
29.07.2018 | 13:16

Antwort

von


(370)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie hätten im Zivilstreit Unrichtigkeiten aufklären müssen und sollen. Worauf Sie strafrechtlich hinauswollen, wäre der Tatbestand des Prozessbetruges. Da Sie sich jedoch geeinigt haben und einen Vergleich geschlossen haben, würde das sich nur auswirken, wenn sich dadurch Ihre Vergleichsausgangssituation geändert hätte, also z.B. von ganz aussichtslos auf Gewinn und Sie dann den Vergleich nicht oder nicht so geschlossen hätten. Wenn Sie allerdings nicht oder nicht ausreichend oder nicht gut genug gegenargumentiert haben, sehe ich für ein Strafverfahren wenig Aussicht. Das würde Ihnen auch nur etwas bringen, wenn Sie Schadensersatz einfordern wollen - anderenfalls könnten Sie einfach so aus einem Strafverfahren keinen Nutzen ziehen und würden als Zeuge auch nicht beteiligt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
Bewertung des Fragestellers 31.07.2018 | 21:05

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 31.07.2018
4,6/5,0

ANTWORT VON

(370)

Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Internet und Computerrecht, Fachanwalt Familienrecht, Fachanwalt Strafrecht, Kaufrecht, Urheberrecht, Verkehrsrecht, Tierrecht, Ordnungswidrigkeiten, Zivilrecht, Vertragsrecht