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Scheidung von einer in Deutschland lebenden Ausländerin

| 15.03.2012 14:24 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


16:35

Ich bin seit Dez. 2009 mit einer Chinesin verheiratet, mit der ich seit dem zusammen lebe. Wir haben einen 17 Monate alten gemeinsamen Sohn, der ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Da sich meine Frau nicht genügend um unseren Sohn kümmert [sie hatte bereits während der Schwangerschaft mit Abtreibung gedroht] und auch für mich keinerlei Interesse mehr zeigt, möchte ich mich scheiden lassen und das alleinige Sorgerecht beantragen. Die 3-jährige Aufenthaltserlaubnis meiner Frau läuft im Januar 2013 aus. Meine Frau ist und war in Deutschland nicht berufstätig. Ich habe für meinen Sohn einen Krippenplatz und bin selbst berufstätig.

Meine Fragen:

1. Besteht die Gefahr, dass meine Frau das Sorgerecht bekommt?
2. Ist eine Verlängerung des Aufenthaltstitels meiner Frau ohne meine Zustimmung möglich?

15.03.2012 | 14:46

Antwort

von


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Tel: 030 577 057 75
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


zu 1.: bis anderweitiger Entscheidung durch ein Gericht besteht für Kinder, die innerhalb der Ehe geboren wurden, gemeinsames Sorgerecht, und zwar auch nach einer Trennung bzw. Scheidung. Wenn Sie der Meinung sind, das Sorgerecht für das Kind sei Ihrer Ehefrau zu entziehen, dann müssen Sie dies gerichtlich beantragen. Die von Ihnen vorgebrachten Gründen sind aber in der Regel nicht ausreichend. Die Übertragung des alleinigen Sorgerecht an Sie erfolgt nur, wenn das Gericht davon überzeugt ist, dass dies dem Kindeswohl entsprechen würde. Es müssen gewaltige Umstände dafür sprechen.

zu 2. Sobald Sie sich von der Ehefrau trennen und dies zur Kenntnis der Ausländerbehörde gelingt, dann kann der Aufenthaltserlaubnis Ihrer Ehefrau nachträglich verkürzt werden (§ 7 Abs. 2 AufenthG ). Sollte dies nicht passieren, wird die Aufenthaltserlaubnis nach § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 AufenthG (Zuzug zum deutschen Ehemann) nicht verlängert, wenn das Ehepaar getrennt (nicht aber notwendigerweise geschieden) ist und keine 3 Jahre seit der ersten Erteilung vergangen sind (siehe § 31 AufenthG ).

Sie selbst haben keine Handhabe an der Sache.

Aber: Ihrer Ehefrau steht schon jetzt eine Aufenthaltserlaubnis nach § 28 Abs. 1 S. 1 Nr 3 AufenthG zu, unabhängig von der ehelichen Situation und zwar zur Ausübung der Personensorge für das minderjähriges Kind.

Mit einer Beendigung des Aufenthaltes ist damit nicht zu rechnen.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

Köthener Straße 44
10963 Berlin

info@kanzlei-potsdamerplatz.de
Tel.: 030 2318 5608
Fax.: 030 577 057 759


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 15.03.2012 | 15:08

Besten Dank Herr Grueneberg,

eine kurze Nachfrage dazu:

Die Aufenhaltserlaubnis läuft wie bereits gesagt im Januar 2013 aus. Was passiert, wenn sie dann - wegen eigener Passivität - plötzlich ohne Aufenthalstitel dasteht? Muss Sie dann ausreisen ?

Besten Dank

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 15.03.2012 | 16:35

Ja, mangels Aufenthaltstitels waere sie ausreichepflichtig

Bewertung des Fragestellers 15.03.2012 | 16:51

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