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Schwanger Frau von den Philippinen nach Deutschland holen

27.12.2019 21:48 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


22:27

Meine Philippinische Freundin, wir sind seit 9 Monaten ein Paar, und ich haben uns nach 8 Monaten Fernbeziehung ende Oktober auf den Philippinen persönlich kennen gelernt. Wir haben schon im Vorfeld eine Pläne für unsere Zukunft gemacht für den Fall das bei diesem Treffen alles gut verläuft. Wir haben gedacht das sie für ein weiteres Kennenlernen unter normalen Lebensbedingungen, also Alltag zu mir nach Deutschland, Bremervörde kommt. Also haben wir alle erforderlichen Papiere die ein Schengen Visum erleichtern wie eine Verpflichtungserklärung und eine nicht mal billige Auslandskrankenversicherung besorgt. Tja, was soll ich sagen das wurde leider mit der Begründung einer fehlenden Rückreisebereitschaft abgelehnt. Bei meinem Besuch ist sie nun Schwanger geworden. das ist für uns nicht weiter schlimm denn wir habe ja weitergehende Pläne. Wie oder was könne wir nun tuen um ein Visum für sie zu erwirken. oder ist es einfacher die Geburt abzuwarten und dann eine Art Familienzusammenführung anzustreben. Ich möchte sie und mein Kind schon sehr gerne bei mir haben. Sie möchte das natürlich auch. Wir sind sehr traurig das das mit dem Visum so schwierig ist denn wir Deutschen rühmen uns unserer Gastfreundschaft vor allem unser Botschaft in Manila. Der Remonstrationsantrag ist übrigens mit dem selben Ablehnungsgrund zurück gekommen. Ist es Ratsam dagegen zu klagen oder erwachsen daraus eventuell auch eher Schwierigkeiten bei einem erneutem Versuch ein Visum zu bekommen. Ich verstehe die Problematik mit den Illegal in Deutschland lebenden Menschen. Doch dieses Verfahren zur Visumvergabe erscheint mir eher Willkür zu sein. Da dem Schengenraum auf Grund der Verpflichtungserklärung kein Finanzieller Nachteil entsteht. Denn alle Kosten, die durch einen Illegalen Aufenthalt und dessen Folgen, würden dann auf mich fallen. Wozu bitte ist sie denn nützlich? Doch wenn Menschen ehrliche Pläne für ihre Zukunft haben werden sie wohl kaum durch illegale Handlungen das Risiko eines Einreiseverbotes riskieren. Ich hoffe Sie können mir helfen.
Mit freundlichen Grüßen

27.12.2019 | 22:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es ist nicht nur einfacher die Geburt abzuwarten und dann eine Familienzusammenführung anzustreben, sondern leider auch notwendig, weil dann ein nationales Visum für den späteren Aufenthalt, also die Aufenthaltserlaubnis, von Ehefrau und Kind, jeweils vom Ausland aus in den Philippinen beantragt werden muss.
Der Unterschied zum reinen Schengenvisum liegt darin, dass bei einem nationalen Visum, wie ich es oben genannt habe, viel intensiver das geprüft wird, und es dann im Gegensatz zu Ersteren nicht auf das Rückkehrbereitschaft ankommt, weil das nationale Visum ja den endgültigen und langfristigen Aufenthalt vorbereiten soll.
Deshalb lohnt sich auch nicht eine (unnötig teure und langfristige, um die ein Jahr dauernde) Klage gegen den Ablehnungsbescheid hinsichtlich der Remonstration.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 02.01.2020 | 20:21

Hallo Herr Rechtsanwalt,
Aus ihrer Antwort entnehme ich das es der bessere Weg ist ein nationales Visum anzustreben. Nur ist es nicht meine Ehefrau sondern Momentan nur meine Freundin. Wir würden gerne auch Heiraten doch das ist jetzt nicht im Vordergrund. Wir verfolgen auch dieses Ereignis nur ist jetzt erst einmal das Baby dran. Da das Kind von mir ist, verstehe ich so, ist eine Familienzusammenführung auf Grund der Vaterschaft möglich. Die Heirat würden wir dann hier in Deutschland machen können? Und was ist mit der A1 Sprachprüfung? Kann der Kurs dann auch hier in Deutschland durchgeführt und geprüft werden? Kann oder muss ich die Vaterschaft hier in Deutschland offiziell machen oder muss das auf den Philippinen geschehen? Das alles ist sehr verwirrend für mich und meine Partnerin. Wir verstehen wirklich nicht warum es in Zeiten der Globalisierung so schwierig ist ein gemeinsames Leben zu führen.
Vielen Dank für ihre Antwort

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.01.2020 | 22:27

Sehr geehrter Fragesteller,

ich antworte Ihnen gerne wie folgt:

- Richtig, auch in Bezug auf das Kind ist das nationale Visum das Mittel der Wahl, dann können Sie auch bei der Ankunft in Deutschland heiraten und dahingehend eine Aufenthaltserlaubnis weiterverfolgen und später eine Niederlassungserlaubnis;
- Der A1-Sprachtest muss nicht durchgeführt werden, wenn es um einen Familiennachzug zum Kind geht, das stimmt;
- die Vaterschaft sollte dann in Deutschland anerkannt werden;

Bei Bedarf stehe ich Ihnen gerne für weitere Schritte zur Verfügung. Melden Sie sich einfach gerne.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen Daniel Hesterberg Rechtsanwalt

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