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Einbürgerung nach Scheidung in Deutschland

10.04.2007 23:20 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Freundin mit türkischer Staatsbürgerschaft - mit der ich seit Sommer 2004 zusammenwohne - war von Juli 1999 bis November 2005 (Datum der Ehescheidung) mit einem Deutschen verheiratet. Sie hält sich seit 7 Jahren regelmässig in Deutschland auf und möchte sich nun einbürgern lassen. In dieser Zeit hat sie einen Hauptschulabschluss erworben und geht ab September auf die Abendrealschule.

Auf dem Einbürgerungsantrag steht, das eine internationale Geburtsurkunde (Formular A) beigelegt werden muss, welche wir nun im türkischen Konsulat für Sie besorgt haben. Da die Ehe jedoch nur von einem deutschen Gericht nach deutschem Recht geschieden wurde (Ort der Eheschliessung war in der Türkei), steht auf der Geburturkunde Familienstand: "verheiratet", (was nach türkischem Recht verständlich ist), aber in Deutschland ist die Ehe seit nun 18 Monaten geschieden.

Aus verständlichen Gründen will Sie nicht nocheinmal 1500.- EUR für eine Scheidung in der Türkei ausgeben, da Sie diese Staatsbürgerschaft ablegen möchte.

- Wird diese Konstellation Schwierigkeiten bei der Einbürgerung ergeben (d.h. muss sie sich erst in der Türkei scheiden lassen um einer eventuelle Ablehnung des Antrags zu entgehen)?

- Sind ca. 800.- Euro Bruttoeinkommen ausreichend um den Lebensunterhalt selbstständig zu bestreiten (nach §10 Abs. 3 StAG) (Ein kurzes Ja oder Nein genügt)


Für die Beantwortung der Fragen bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen,

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage. Aus meiner Sicht müssen Sie sich nicht auch noch in der Türkei scheiden lassen. Auch für eine in der Türkei geschlossene Ehe ist unter Berücksichtigung internationalen Privatrechts (hier Art. 17 Einführungsgesetz zum BGB) eine Scheidung nach deutschem Recht möglich. Da nach Ihren Ausführungen ein deutsches Scheidungsurteil vorliegt, sollten Sie hierauf bei der Antragstellung hinweisen und es beifügen. Falls dies wider Erwarten der Einbürgerungsbehörde nicht ausreichen sollte, sollten Sie vom türkischen Konsulat eine Erklärung einholen, dass mit der Bezeichnung "verheiratet", die ursprünglich in der Türkei geschlossene Ehe gemeint war, die nach deutschem Recht wirksam geschieden wurde.

Ob 800,00 Euro ausreichen, den Lebensunterhalt zu bestreiten, hängt in erster Linie natürlich davon ab, wie hoch die monatlichen Ausgaben sind. Wenn Sie nur geringe Ausgaben haben, kann man von 800,00 Euro durchaus leben.

Mit freundlichen Grüßen

Eckart Johlige, Rechtsanwalt

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