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Rückforderung 13. Monatsgehalt

09.01.2013 18:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


20:23

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe meinen Arbeitsvertrag am 29.11.202 zum 31.12.2012 fristgemäß gekündigt. Dieser ist eine Krankschreibung 01.02.2012 vorangegangen, in derem Verlauf ich seit März eine Entgeldersatzleistung in Form von Krankentagegeld erhalten habe.

Ende November wurde mir ein 13tes Monatsgehalt ausbezahlt. Nun fordert mein AG diese Sonderzahlung zurück.

Mein Arbeitsvertrag bezieht sich bezüglich der Vergütung auf den Tarifvertrag für Beschäftigte der bayrischen Metall- und Elektroindustrie.

Dieser besagt: "Alle Mitarbeiter des Tarifkreises, die zum Auszahlungspunkt des jeweiligen Jahres (üblicherweise November) ununterbrochen 6 Monate - trifft in meinem Fall zu - dem Betrieb angehören und in einem ungekündigtem Arbeitsverhältnis stehen, erhalten ein anteiliges 13. Monatsgehalt.

Meine Frage lautet nun - ist der AG berechtigt die Sonderzahlung zurückzufordern?

Für Ihre Auskunft bedanke ich mich vorab.

09.01.2013 | 19:38

Antwort

von


(2285)
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Sehr geehrte Ratsuchende,


sofern bei der Auszahlung die Kündigung noch nicht zugegangen ist, werden Sie nach Ihrer Schilderung nicht zurückzahlen müssen, da Sie dann zu diesem Zeitpunkt in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis gestanden haben.

Aber es wird genauer zu prüfen sein, wann der Zugang der Kündigung und die Auszahlung erfolgt sind; "Ende November" ist insoweit nicht ganz aussagekräftig, da es auf die genauen Daten ankommt.

Ist die Zahlung NACH Kündigung erfolgt, bestand der Anspruch nicht und muss folglich zurückgezahlt werden.

Ist die Zahlung VOR Kündigung erfolgt, bestand der Anspruch und es muss nicht zurückgezahlt werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
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Rückfrage vom Fragesteller 09.01.2013 | 19:54

Sehr geehrter Herr Bohle,

vielen Dank für die rasche Beantwortung meiner Frage.
Die Zahlung ist am 29.11 auf meinem Konto eingegangen, am selben Tag habe ich meine Kündigung persönlich bei meinem Arbeitgeber eingereicht.

Ich vermute, dass es sich dann um ein gekündigtes Arbeitsverhätlnis handelt?!

Vielen Dank vorab und viele Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.01.2013 | 20:23

Sehr geehrte Ratsuchende,


eher nein, denn dan hat an diesem Tag ja noch ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis bestanden.

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung - und vorbehaltlich einer notwendigen Individualprüfung aller Unterlagen - sollten Sie daher derm Rückzahlungsanspruch entgegentreten, da eben zum Auszahlungszeitpunkt die tarifvertraglichen Voraussetzungen vorgelegen hatten.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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ANTWORT VON

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