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Rentenberater berechnet Beratung für Anfragen nach 2 Jahren.

| 22.07.2010 17:56 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Ich führe mein Rechtsstreit gegen die Deutsche Rentenversicherung wegen mein ablehnten Rentenantrag auf Erwerbsminderung jetzt schon seit 2006 in der II. Instanz. Mein Rechtsbeistand der DGB Rechtsschutz GmbH hat nur Briefe geschrieben und kennen sich nicht in den Gesetzen der Rente aus. Ich habe dadurch mich immer bei Problemen an ein Rentenberater gewandt, er hat mich nicht darüber informiert, dass seine Beantwortung meiner Anfrage kostenpflichtig ist.Im Internet wurde dieser Rentenberater genannt, der kostenlose Auskunft gibt.
Jetzt nach zwei Jahren fordert er per Rechnung für 103 Minuten Beantwortung meiner Anfragen 345,10 Euro. Ich habe ihn angeschrieben, dass ich nicht gewillt bin seine überhöhte Rechung zu bezahlen, da er mir mindestens nach der 2 Anfrage, eine Rechnung schicken musste. Aber nein, er sammelt alle Anfragen und schickt mir dann so eine erhöhte Rechnung nach 2 Jahren.Was kann ich jetzt dagegen machen?

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Hier stellt sich zunächst die Frage, welchem Verband der Rentenberater angehört oder ob er selbstständig tätig ist. Weiterhin ist fraglich, wie Sie auf ihn gekommen sind.

In der Regel kann zwar davon ausgehen, dass die Tätigkeit des Beraters auch zu vergüten ist. Allerdings ist es natürlich auch die Pflicht des Beraters, Sie vorab zu informieren und über die Kosten aufzuklären.

Sollte der Berater Sie bewusst in dem Glauben gelassen haben, dass er von einem größeren Verband stammt und die Beratung kostenfrei ist, müssen Sie nichts bezahlen. Dann wäre der Vertrag unwirksam.

Hat er Sie aber nicht in diesem Glauben gelassen, aber auch nicht ausdrücklich aufgeklärt, sind Sie grundsätzlich verpflichtet, den Berater für seine Tätigkeit Ihnen gegenüber zu vergüten.

Nach § 612 BGB gilt eine Vergütung dann als vereinbart, wenn man davon ausgehen kann, dass die Tätigkeit auch allgemein vergütet wird. Mangels einer genauen Vereinbarung wird dann ein Durchschnittswert gebildet.

Sie sollten sich schriftlich an den Berater wenden und der Rechnung erstmal widersprechen und insoweit darum bitten, dass er die Rechnung und die Anspruchsgrundlage begründet.

Ggf. wäre dann eben über ein Gutachten zu ermitteln, was ein Rentenberater im Schnitt als Vergütung erhält. Dann müssten Sie diesen Betrag zahlen.

Nachfrage vom Fragesteller 22.07.2010 | 20:54

Werter Herr Schwerin,

der Rentenberater begründet seine Rechnung, ich hätte auf seiner Hompage die Gebühren lesen können.

Der Rentenberater ist Mitglied im Bundesverband der Rentenberater, er ist selbständig.

Ich bin der Meinung, dass wir alle die Telefonrechnung der Telekom nicht erst in 2 Jahren bezahlen, sondern wir bezahlen sie jeden Monat.
Jeden Monat wird mir aufgelistet, was ich in Anspruch genommen habe.
In seiner Rechnung berechnet er auch Auslagen nach 7001, 7002 VV
20 Euro?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.07.2010 | 21:00

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Der Rentenberater rechnet offenbar nach dem RVG ab, dies ist das Vergütungsgesetz für Anwälte. Das geht so nicht. Anwälte rechnen nach VV 7002 20 € für Gebühren ab.

Er hätte auch direkt nach der Beratung die Rechnung stellen müssen und nicht sammeln dürfen, jedenfalls hätte er Ihnen dies vorher sagen müssen.

Sie sollten dies der Rechnung einwenden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.07.2010 | 09:30

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"Der Rechtsanwalt hat zwar mir geschrieben,was der Rentenberater falsch gemacht hat, aber einen richtigen Lösungsweg hat er mir nicht mitgeteilt."
Stellungnahme vom Anwalt:
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